Hayden Panettiere: „Ja, ich bin bisexuell!“
Hayden Panettiere: „Ja, ich bin bisexuell!“

US-Schauspielerin Hayden Panettiere (36) hat sich nach einem bewegten Leben zu ihrer Bisexualität bekannt. In einem Interview mit dem Magazin „US Weekly“ erklärte sie: „Ja, ich bin bisexuell!“ Das Coming-out erfolgte kurz vor der Veröffentlichung ihrer Autobiografie am 19. Mai.

Ein langer Weg zur Selbstakzeptanz

Panettiere musste 36 Jahre warten, um diesen Teil ihrer Identität preiszugeben. Der Zeitpunkt habe sich nie richtig angefühlt. „Entweder war ich zu jung und wurde dazu gedrängt, jederzeit perfekt zu sein“, sagte sie. „Dann kam eine Phase, in der es so wirkte, als sei es – besonders für Frauen – ein Trend, zu sagen, dass sie bisexuell sind. Ich hatte Angst, dass es so aussehen würde, als würde ich nur auf diesen Zug aufspringen.“

Beziehungen zu Frauen und Probleme mit Paparazzi

Die Schauspielerin, bekannt aus der Serie „Heroes“, verriet, dass sie sich bereits als Kind „viel mehr für Frauen als für Männer“ interessiert habe. In den vergangenen Jahren hatte sie immer wieder Beziehungen zu Frauen. Allerdings gestaltete sich das Dating schwierig: „Ständig haben draußen Paparazzi auf mich gewartet, um mir überallhin zu folgen. Ich hatte kaum Privatsphäre.“ Diese Zeit sei nun vorbei.

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Häusliche Gewalt durch Ex-Freund

In ihrer letzten öffentlichen Beziehung mit Brian Hickerson (37) kam es mehrfach zu Vorfällen häuslicher Gewalt. Hickerson wurde festgenommen, weil er Panettiere körperlich angegangen sein soll. Die Schauspielerin wurde mit sichtbaren Verletzungen im Gesicht fotografiert. Die Beziehung endete 2022.

Die schwierige Zeit nach der Geburt

Ihre letzte glückliche Beziehung war die zu Ex-Boxprofi Wladimir Klitschko (50), mit dem sie von 2009 an liiert war. Tochter Kaya (11) lebt bei ihrem Vater in Europa. Panettiere sprach offen über ihre Probleme mit der Mutterrolle: „Als alles zusammenbrach und die Wochenbettdepression einsetzte, geriet ich völlig außer Kontrolle. Plötzlich war ich weit entfernt von der Mutter, die ich mir immer vorgenommen hatte, zu sein – und das war verheerend.“ Das Sorgerecht liegt seit langem beim Vater.

„Wladimir ist ein unglaublicher Vater!“

Über den Tag, als Klitschko ihr die Sorgerechts-Dokumente vorlegte, sagte Hayden: „Ein Teil von mir wollte kämpfen, aber letztlich musste ich das Wichtigste berücksichtigen – nämlich, wie sich das alles auf meine Tochter auswirken würde.“ Sie betonte: „Wladimir ist ein unglaublicher Vater, und ich weiß, dass er das getan hat, weil er es für das Beste für unsere Tochter hielt. Dass wir auf verschiedenen Kontinenten lebten, machte unsere Situation noch schwieriger.“ Ihr Verhältnis zu Klitschko bezeichnete sie heute als „tiefe Freundschaft“. Sie sagte: „Zu sehen, dass wir diese Verbindung von früher weiterhin haben und gemeinsam unsere Tochter erziehen können, ist wunderbar.“

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