Davies-Verletzung: FC Bayern und Kanada im engen Austausch
Davies-Verletzung: Bayern und Kanada kooperieren

Nach dem heftigen Disput mit dem kanadischen Verband im vergangenen Jahr setzt der FC Bayern im Fall Alphonso Davies nun auf einen engen Austausch. Die neuerliche Verletzung des 25-Jährigen so kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft sei „dramatisch genug. Wir alle zusammen wollen den besten Weg finden – für Fonsi, für Kanada, aber auch für den FC Bayern“, sagte der Münchner Sportvorstand Max Eberl am Freitag. Man werde „gemeinschaftlich alles tun, dass er vielleicht die Möglichkeit hat. Aber dazu muss er gesund werden.“

Davies hatte sich beim Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain eine Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel zugezogen. Er falle „damit mehrere Wochen aus“, hatten die Bayern danach mitgeteilt. Die Teilnahme an der WM (11. Juni bis 19. Juli) ist für Davies zumindest in Gefahr. Co-Gastgeber Kanada startet am 12. Juni gegen Bosnien-Herzegowina ins Turnier. Weitere Gruppengegner sind Katar (19. Juni) und die Schweiz (24. Juni).

Davies hatte in dieser Saison zunächst lange wegen eines Kreuzbandrisses im Knie gefehlt, den er sich bei der Nationalmannschaft zugezogen hatte. Nach seinem Comeback war der Nationalspieler immer wieder angeschlagen ausgefallen.

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Wegen der Kreuzbandverletzung, die sich Davies im März 2025 zugezogen hatte, war es zwischen den Münchnern und der Canadian Soccer Association zu einem heftigen Streit gekommen. Die Bayern hatten dem Verband vorgeworfen, den angeschlagenen Davies im unbedeutenden Spiel um Platz drei der CONCACAF-Nations-League gegen die USA eingesetzt zu haben. Zudem hatten die Kanadier zunächst Entwarnung gegeben. Die Schwere der Verletzung war erst in München diagnostiziert worden. Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen hatte deshalb sogar mit juristischen Schritten gedroht.

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