Hantavirus: Chefarzt warnt vor fehlendem Medikament
Hantavirus: Chefarzt warnt vor fehlendem Medikament

In einem aktuellen Interview hat Prof. Dr. med. Jörg Latus, Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin und Nephrologie am Robert Bosch Krankenhaus, über die Gefahren des Hantavirus gesprochen. Er betonte, dass es derzeit kein spezifisches Medikament gegen das Virus gebe. Die Behandlung beschränke sich auf die Linderung der Symptome.

Was ist das Hantavirus?

Das Hantavirus wird vor allem durch Nagetiere übertragen. Infektionen können zu schweren Erkrankungen wie Hämorrhagischem Fieber mit renalem Syndrom (HFRS) führen. Die Symptome reichen von Fieber und Kopfschmerzen bis hin zu Nierenversagen.

Aktuelle Lage

Laut Latus sei die Zahl der Infektionen in den letzten Wochen gestiegen. Besonders betroffen seien Regionen mit hoher Nagetierpopulation. Er empfiehlt, Kontakt mit Nagetierkot zu vermeiden und Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Handschuhen bei Reinigungsarbeiten zu ergreifen.

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Das Robert Bosch Krankenhaus behandelt derzeit mehrere Patienten mit Hantavirus-Infektionen. Die Prognose sei bei frühzeitiger Behandlung meist gut, jedoch könne es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen.

Die Aussage des Chefarztes unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Forschung an antiviralen Medikamenten. Bis dahin bleibt die Prävention der wichtigste Schutz.

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