Kris Jenner, die 70-jährige Matriarchin des Kardashian-Klans, hat ihr Geheimnis für schnelles Abnehmen verraten. In einem Podcast erklärte sie, dass sie die bekannte Abnehmspritze Ozempic nicht vertragen habe und stattdessen auf Peptid-Injektionen setze. Diese seien für sie ideal, kombiniert mit Nahrungsergänzungsmitteln.
Ozempic-Unverträglichkeit führte zur Suche nach Alternativen
Jenner berichtete, sie habe Ozempic ausprobiert, als es noch kaum jemand kannte, und es habe sie „total krank gemacht“. Sie sei nicht mehr arbeitsfähig gewesen, da ihr von dem für Diabetes-Patienten entwickelten Medikament übel geworden sei. Gemeinsam mit ihren Ärzten suchte sie nach anderen Optionen und fand die Peptid-Injektionen.
Was sind Peptide und wie wirken sie?
Peptide sind kurze Ketten von Aminosäuren, kleinere Varianten von Proteinen. Sie spielen eine Rolle bei der Regulierung von Hormonen, der Ausschüttung von Neurotransmittern und der Gewebereparatur, wie Mediziner Adam Taylor dem „Guardian“ erklärte. Online wird behauptet, Peptide helfen bei der Erholung nach Verletzungen, verbessern sportliche Leistung und Gewichtsabnahme, steigern die geistige Leistungsfähigkeit, fördern besseren Schlaf und lassen die Haut jünger aussehen.
Experten warnen vor unerforschten Risiken
Die Wirkung dieser Mittel ist jedoch noch nicht ausführlich erforscht. Nebenwirkungen sind teils unklar, und es besteht die Gefahr, dass sie beispielsweise die Ausbreitung von Krebs im Frühstadium beschleunigen könnten. Mediziner Taylor warnt: Menschen, die sich Peptide spritzen, machten sich zu Versuchskaninchen. Jenner selbst scheint nicht zu stören, dass der Wirkstoff Semaglutid in Ozempic ebenfalls ein Peptid ist. Sie hat andere Peptid-Injektionen gefunden, die ihre Pfunde purzeln lassen.
Die Kardashian-Familie ist bekannt für ihre Offenheit gegenüber kosmetischen Eingriffen. Kris Jenner und ihre Töchter sprechen mehr oder weniger offen über ihre Behandlungen. Doch im Fall der Peptid-Spritzen raten Experten zur Vorsicht. Wer abnehmen möchte, sollte sich nicht unüberlegt solchen Mitteln zuwenden, deren Langzeitwirkungen noch unklar sind.



