Werder Bremens Torwart Mio Backhaus (22) hat beim 1:1 in Stuttgart erneut eine überragende Leistung gezeigt und war der Garant für den Punktgewinn gegen den Pokalfinalisten. Mit zahlreichen Paraden brachte er die Stuttgarter Angreifer zur Verzweiflung.
Die Glanzparade in der 22. Minute
Seine stärkste Szene hatte Backhaus in der 22. Minute, als er einen Kopfball von El Khannouss aus vier Metern mit dem rechten Arm über die Latte lenkte. Manager Clemens Fritz staunte: „Ich habe das gar nicht gesehen. So schnell zog er die Hand hoch.“
Überragende Saison des Eigengewächses
Backhaus überzeugte nicht nur auf der Linie, sondern spielte auch sicher hinten raus. In seiner ersten Saison als Bundesliga-Stammkeeper hat sich das Eigengewächs prächtig entwickelt. Bei den Fans ist er längst ein Liebling, und auch die Kollegen schätzen ihn. Olivier Deman: „Der Junge zeigt jede Woche, wie wichtig er für uns ist. Er hat schon viele Punkte für uns gesammelt.“ Senne Lynen ergänzte: „Seine Entwicklung ist überragend. Wir haben ja keine leichte Saison. Chapeau! Echt krass.“
Einziger Patzer und Zukunftsperspektiven
Abgesehen von einem Patzer beim 1:2 gegen St. Pauli verlief die Saison für den U21-Nationaltorwart bemerkenswert glatt. Daher steht er auch bei anderen Klubs auf dem Zettel. In Freiburg gilt er als möglicher Nachfolgekandidat für Noah Atubolu, sollte dieser den Verein verlassen. Konkret ist das jedoch nicht.
Clemens Fritz zeigte sich zufrieden: „Mio spielt überragend. Mit welcher Stabilität, Konstanz, Ruhe und Ausstrahlung er agiert – er macht es top. Von solch einer Saison konnte man nicht ausgehen. Er gibt uns enorm viel Sicherheit.“ Ein Beispiel dafür war das 1:0 in Wolfsburg, als er den Sieg gegen den Abstiegskonkurrenten festhielt.
Nationalmannschafts-Perspektive
Nach nur 29 Bundesligaspielen agiert Backhaus bereits wie ein erfahrener Torwart. Die Frage, ob er das Zeug für die A-Nationalmannschaft hat, beantwortet Lynen klar: „Ja, das glaube ich!“ Mit dieser Einschätzung steht er nicht allein da.



