Verantwortung lernen: Azubis übernehmen Stationsleitung in Plau am See und Parchim
Azubis übernehmen Stationsleitung in Plau am See und Parchim

Verantwortung lernen: Azubis übernehmen Stationsleitung in Plau am See und Parchim

Angehende Pflegekräfte haben in der Reha-Klinik in Plau am See im Rahmen ihrer Ausbildung zeitweise eine komplette Station übernommen. Das kooperative Ausbildungsprojekt „Auszubildende leiten eine Station“ ermöglichte sechs Auszubildenden des Mediclin Krankenhauses und Reha-Zentrums Plau am See sowie acht Auszubildenden der Asklepios Klinik Parchim, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und den Stationsalltag aktiv zu gestalten.

Vorbereitung auf den Praxiseinsatz mit Fachvorträgen

Ziel des Projekts ist es, angehenden Pflegefachkräften frühzeitig Verantwortung zu übertragen und sie praxisnah auf den Berufsalltag vorzubereiten. Das Projekt begann am Montag, 26. Januar, mit einer einwöchigen Vorbereitungsphase. In dieser Phase wurden die Teilnehmenden gezielt auf ihre Aufgaben vorbereitet. Fachvorträge von Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten, Praxisanleitenden sowie einer Hygienefachkraft vermittelten Wissen zu verschiedenen Krankheitsbildern und pflegerischen Themen.

Nach der einleitenden Vorbereitung übernahmen die Auszubildenden, die sich alle im dritten Jahr ihrer Ausbildung befinden, für zwei Wochen die Leitung der Neurologischen Frührehabilitation Phase C im Mediclin Reha-Zentrum Plau am See. Zunächst wurden sie eng von erfahrenen Fachkräften begleitet. Nach dieser Einarbeitung arbeiteten die Auszubildenden zunehmend eigenständig und trafen selbstständig Entscheidungen für den Stationsalltag.

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Herausforderungen und Lernerfolge für die Azubis

Eine der größten Herausforderungen war die Koordination von Pflege, Therapien und Untersuchungen. Diese komplexe Aufgabe meisterten die Auszubildenden gemeinsam. Mandy Kahl, Praxisanleiterin im Mediclin Krankenhaus Plau am See, erklärte dazu: „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sehr unsere Auszubildenden an Verantwortung wachsen. Sie gewinnen hier nicht nur fachliche Sicherheit, sondern auch das nötige Selbstvertrauen für ihre anstehenden Prüfungen.“

Auch die Bedeutung kooperativer Ausbildungsprojekte hob sie hervor: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Engagement und Professionalität die Auszubildenden ihre Aufgaben übernehmen. Das Projekt verdeutlicht außerdem, wie kooperative Ausbildungsmodelle die Qualität der Pflegeausbildung nachhaltig stärken können.“

Wertvolle Erfahrungen für den Berufseinstieg

Das Projekt „Auszubildende leiten eine Station“ bietet angehenden Pflegefachkräften nicht nur die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln, sondern bereitet sie auch gezielt auf die beruflichen Anforderungen vor. Die Teilnehmenden konnten nicht nur ihr fachliches Wissen erweitern, sondern auch selbstbewusst Verantwortung übernehmen und ihre Kompetenzen in einem anspruchsvollen Umfeld unter Beweis stellen. Damit trägt das Projekt dazu bei, die Qualität der Ausbildung und die berufliche Sicherheit der zukünftigen Pflegekräfte zu stärken.

Die Auszubildenden haben durch dieses innovative Projekt wertvolle Einblicke in die Stationsleitung gewonnen und sind nun besser auf ihre zukünftigen Aufgaben im Pflegebereich vorbereitet. Die positive Resonanz unterstreicht den Erfolg solcher praxisorientierten Ausbildungsansätze in der Gesundheitsbranche.

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