Bauhaus-Pläne in Zeitz: Neues Europäisches Bauhaus als Chance für zweites Zekiwa-Haus
Das ehemalige Hauptproduktionsgebäude der Zeitzer Kinderwagenfabrik Zekiwa präsentiert sich nach gelungener Sanierung in neuem Glanz. Während dieser Bau bereits als Stadtarchiv genutzt wird und bei den Bürgern auf große Zustimmung stößt, wartet das benachbarte Verwaltungsgebäude noch auf seine Verwandlung. Die Initiative Neues Europäisches Bauhaus könnte hier den entscheidenden Impuls geben.
Sanierungserfolg und offene Fragen
An der Ecke Geschwister-Scholl-Straße und Badstubenvorstadt in Zeitz steht das ehemalige Zekiwa-Produktionsgebäude als gelungenes Beispiel für denkmalschützerische Sanierung. Viele Zeitzer empfinden die Rettung dieses Gebäudes als wichtigen Beitrag zur Stadtidentität. Doch regelmäßig wird die Frage nach dem Schicksal des direkt daneben liegenden Verwaltungsgebäudes gestellt.
Das Neue Europäische Bauhaus könnte hier eine zentrale Rolle spielen. Diese europäische Initiative verbindet Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion – genau die Werte, die auch für die Sanierung des Zekiwa-Verwaltungsgebäudes relevant wären.
Historische Bedeutung und zukünftige Perspektiven
Die ehemalige Zeitzer Kinderwagenfabrik Zekiwa repräsentiert ein wichtiges Stück Industriegeschichte der Region. Während das Produktionsgebäude bereits eine neue Funktion als Stadtarchiv gefunden hat, bietet das Verwaltungsgebäude noch ungenutztes Potenzial.
Die Sanierung des ersten Gebäudes hat gezeigt, dass solche Projekte nicht nur denkmalschützerische, sondern auch identitätsstiftende Bedeutung haben. Die Bürger von Zeitz haben ihre Verbundenheit mit dem Gebäude immer wieder deutlich gemacht.
Mögliche Entwicklungsszenarien
Für das noch zu sanierende Verwaltungsgebäude bieten sich verschiedene Nutzungskonzepte an:
- Kulturelle Einrichtung mit Bezug zur Industriegeschichte
- Kreativzentrum für Handwerk und Design
- Bildungseinrichtung mit Fokus auf nachhaltiges Bauen
- Gemischte Nutzung aus Gewerbe und öffentlichen Räumen
Das Neue Europäische Bauhaus könnte dabei nicht nur finanzielle Unterstützung bieten, sondern auch konzeptionelle Expertise für eine Sanierung, die modernen Nachhaltigkeitsstandards entspricht.
Die Entscheidung über die Zukunft des zweiten Zekiwa-Hauses steht noch aus, doch die Rahmenbedingungen scheinen günstig. Mit dem erfolgreichen Vorbild des sanierten Produktionsgebäudes und der möglichen Unterstützung durch europäische Initiativen könnte Zeitz bald ein weiteres architektonisches Juwel hinzugewinnen.



