Münchens neuer Tennis-Tempel: So wird der Center Court ab 2028 aussehen
Münchens neuer Tennis-Tempel: Center Court ab 2028

Münchens neuer Tennis-Tempel: Ein Blick in die Zukunft des Center Courts

Flach und harmonisch schmiegt sich das künftige Tennis-Stadion in die malerische Umgebung am Englischen Garten in München. Der neue Center Court, der ab 2028 die BMW Open by Bitpanda beherbergen wird, verspricht nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch eine nachhaltige und zukunftsweisende Sportstätte zu werden. Das auf Stadionbau spezialisierte Stuttgarter Architektur-Büro ASP hat den Entwurf erstellt und wird das Projekt realisieren. Die Firma hat bereits Erfahrung mit Großprojekten wie der Modernisierung des Stuttgarter Fußballstadions für die EM 2024 gesammelt.

Die Fakten zum neuen Tennis-Stadion in München

Das Spielfeld wird zwei Meter tief liegen, während die Tribünen und das innovative Cabrio-Dach eine maximale Höhe von nur zwölf Metern erreichen. Insgesamt finden 7.000 Zuschauer in dem Stadion Platz. Die Baukosten sind mit 27 Millionen Euro veranschlagt, die gemeinsam vom Freistaat Bayern, der Landeshauptstadt München und dem gastgebenden Verein MTTC Iphitos als Inhaber der ATP-Lizenz getragen werden.

Die Grundsteinlegung im hinteren Teil des Klubgeländes ist für den Spätsommer dieses Jahres geplant. Im Zuge des Neubaus wird die gesamte Anlage des Münchner Tennis- und Turnier-Clubs am Englischen Garten umfassend modernisiert. Das Dach kann bei schlechtem Wetter geschlossen werden, was für optimale Spielbedingungen sorgt.

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Ökologisch und zukunftsweisend: Die Vision des Bauvorhabens

„Barrierefrei, ökologisch, klimaneutral, absolut zukunftsfähig“, skizziert Iphitos-Präsident Fabian Tross das ambitionierte Bauprojekt. „Alles läuft nach Plan. Wir bauen ein grünes Stadion am Englischen Garten, die Fassade wird komplett begrünt.“ Diese ökologische Ausrichtung unterstreicht das Engagement für Nachhaltigkeit im Sportstättenbau.

Während vieles grün sein wird, bleibt anderes traditionell: Der Sand auf dem Spielfeld wird natürlich rot bleiben, und die Tribünensitze werden in den Farben Bayerns und des MTTC – weiß und blau – gestaltet. Im Tennissport steht Grün hauptsächlich für Rasen und Wimbledon, was die bewusste Farbwahl erklärt.

Ein neues „Wohnzimmer“ für die Tennis-Elite

Boris Becker, Deutschlands dreimaliger Wimbledon-Sieger, bezeichnet den Center Court in London noch immer als „mein Wohnzimmer“. Eine charmante Idee ist, dass Becker 2028 den neuen Münchner Tennis-Tempel mit ein paar Schlägen im Wimbledon-Sieger-Duell gegen Michael Stich eröffnen könnte. Beide sind Ehrenmitglieder des MTTC Iphitos und könnten symbolisch den „Wohnzimmer“-Schlüssel an die nächste Generation übergeben.

Das Projekt vereint somit architektonische Innovation, ökologische Verantwortung und tennis-historische Tradition. Es wird nicht nur die BMW Open aufwerten, sondern auch München als Standort für internationale Sportereignisse weiter stärken. Die Kombination aus moderner Technik, nachhaltiger Bauweise und emotionaler Verbindung zur Tennisgeschichte macht dieses Stadion zu einem einzigartigen Vorhaben.

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