Festivalleiter: Feines Essen ohne Zwang - Keine Angst vor falschem Besteck in Berlin
Vom 19. Februar bis zum 1. März 2026 lädt das renommierte Feinschmeckerfestival „eat! Berlin“ zu exklusiven kulinarischen Erlebnissen ein. Doch braucht man dafür wirklich Anzug und Kleid? Und muss man wissen, wo welches Besteck liegt? Der Leiter des Festivals, Bernhard Moser, gibt Entwarnung und betont einen entspannten Zugang zur gehobenen Gastronomie.
Entspannte Atmosphäre in der Sterne-Gastronomie
Bernhard Moser, der selbst als Koch, Kellner und Diplom-Sommelier erfahren ist, wirbt für einen lockeren Umgang mit feinem Essen. „Ich glaube, grundsätzlich, diese Angst vor falschem Besteck und vor der falschen Kleidung, die können wir komplett ausnehmen“, sagte Moser im Interview mit dem Inforadio des RBB. „Da sind wir jetzt wirklich nicht mehr in den 80ern oder 90ern.“ Nach seiner Einschätzung hat sich die Sterne-Gastronomie in Berlin deutlich gelockert und ist „enorm entspannt geworden“.
Moser beobachtet, dass Gäste heute oft in Jeans und T-Shirts in Spitzenrestaurants kommen. Das Festival richtet sich zwar an Menschen, die sich die Angebote leisten können, bietet aber auch niedrigschwellige Optionen. „Zum anderen haben wir durchaus auch niedrigschwellige Angebote, wo man für 69 Euro ein komplettes Menü inklusive Getränkebegleitung genießen kann“, erklärt der Festivalleiter.
Vielfältiges Programm für jeden Geschmack und Geldbeutel
Das Programm von „eat! Berlin“ spiegelt diese Bandbreite wider. Beispielsweise wird am Donnerstag ein exklusives „Dicke Dinge Dinner“ in der Brasserie Colette von Sternekoch Tim Raue für 279 Euro angeboten. Gleichzeitig gibt es an verschiedenen Tagen den „Catch of the day“ – ein Drei-Gang-Menü mit Weinprobe im Carl & Sophie Spree Restaurant für nur 69 Euro.
- Das Festival dauert vom 19. Februar bis 1. März 2026.
- Bernhard Moser betont: Keine starren Kleider- oder Benimmregeln mehr nötig.
- Die Berliner Sterne-Gastronomie ist laut Moser heute sehr entspannt.
- Angebote reichen von exklusiven Events für 279 Euro bis zu erschwinglichen Menüs für 69 Euro.
Insgesamt zeigt „eat! Berlin“, dass gehobene Küche nicht mit Zwang oder Ängsten verbunden sein muss. Stattdessen steht der Genuss und die Freude am Essen im Vordergrund – unabhängig von Kleidung oder Besteckkenntnissen.



