Hollywoods Schauspielerverband ehrt herausragende Leistungen bei den Actor Awards
Bei der 32. Verleihung der renommierten Actor Awards in Los Angeles hat das düstere Vampir-Drama "Blood & Sinners" den begehrten Preis für das beste Kinofilm-Ensemble gewonnen. Die Auszeichnungen des Screen Actors Guild (SAG) mit seinen über 118.000 stimmberechtigten Mitgliedern gelten als bedeutende Vorboten für die kommende Oscar-Verleihung am 15. März.
Triumph für Michael B. Jordan und Jessie Buckley in Hauptrollen-Kategorien
Der charismatische Hauptdarsteller Michael B. Jordan sicherte sich die Trophäe als beste männliche Hauptrolle und setzte sich dabei gegen starke Konkurrenz durch. Zu den Nominierten gehörten Hollywood-Größen wie Timothée Chalamet und Leonardo DiCaprio. Jordans eindringliche Performance in "Blood & Sinners" überzeugte die Jury nachhaltig.
Auf der weiblichen Seite triumphierte die irische Schauspielerin Jessie Buckley für ihre sensible Darstellung in "Hamnet". Sie gewann den Preis als beste Hauptdarstellerin und ließ dabei nominierte Kolleginnen wie Kate Hudson ("Song Sung Blue") und Emma Stone ("Bugonia") hinter sich. Die Verleihung fand am Sonntagabend Ortszeit im glamourösen Rahmen von Los Angeles statt.
Auch Nebenrollen und TV-Produktionen wurden ausgezeichnet
In den Kategorien der besten Nebenrollen konnten sich Amy Madigan für "Weapons" und Jean Penn für "One Battle After Another" durchsetzen. Ihre nuancenreichen Darstellungen wurden von der Fachjury besonders gewürdigt.
Die Actor Awards vergaben parallel auch Preise an herausragende TV-Produktionen:
- In der Drama-Serie "The Pitt" gewann das gesamte Ensemble den Ensemble-Preis, während Hauptdarsteller Noah Wyle zusätzlich die Trophäe für die beste männliche Hauptrolle erhielt.
- Beste Drama-Hauptdarstellerin wurde Keri Russell für ihre Leistung in "Diplomatische Beziehungen".
- Die Comedy-Serie "The Studio" dominierte ihre Kategorie mit drei Preisen: Das Gesamt-Ensemble, Schauspieler Seth Rogen und die erst Ende Januar verstorbene Schauspielerin Catherine O'Hara wurden jeweils ausgezeichnet.
- Für Miniserien erhielten Michelle Williams ("Dying for Sex") und Owen Cooper ("Adolescence") die Preise als beste Hauptdarsteller.
Bedeutung als Oscar-Indikator wächst kontinuierlich
Die seit 32 Jahren vergebenen Actor Awards haben sich als einer der wichtigsten Branchenpreise etabliert. Ihre prognostische Bedeutung für die Oscar-Verleihung wird von Experten regelmäßig bestätigt. Die diesjährigen Gewinner könnten daher bereits einen Vorgeschmack auf die kommenden Academy Awards bieten. Die Entscheidungen der Schauspielerkollegen gelten als besonders aussagekräftig, da sie die handwerkliche Qualität der Darstellungen aus professioneller Perspektive bewerten.



