Hauseinsturz in Görlitz: Zwei Vermisste wohlauf – Suche läuft
Hauseinsturz in Görlitz: Zwei Vermisste wohlauf

Nach dem Einsturz eines Gründerzeithauses im sächsischen Görlitz sind zwei der ursprünglich fünf vermissten Personen wohlauf. Das bestätigte eine Polizeisprecherin. Die beiden waren Gäste einer Ferienwohnung in dem Gebäude und hatten zum Zeitpunkt des Unglücks noch nicht eingecheckt. Die Suche konzentriert sich nun auf drei weitere Personen, die weiterhin nicht erreichbar sind. Es besteht die Möglichkeit, dass sie sich zum Zeitpunkt des Einsturzes im Haus aufgehalten haben.

Unklare Lage unter den Trümmern

Ob sich die drei Vermissten oder andere verschüttete Menschen unter den Trümmern befinden, bleibt ungewiss. Ein Mann am Unglücksort vermutete seine Frau und seine Cousine in dem eingestürzten Gebäude. Die Polizei teilte auf X mit, dass es möglicherweise eine Gasexplosion gegeben habe. Eine endgültige Klärung der Einsturzursache steht jedoch noch aus. Die Unglücksstelle wurde weiträumig evakuiert und abgesperrt. Anschließend begann die Suche nach Toten oder Verletzten, unter anderem mit einer Hundestaffel. Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz sind vor Ort.

Details zum eingestürzten Gebäude

In dem Haus in der James-von-Moltke-Straße, unweit des Görlitzer Bahnhofs, befanden sich nach Polizeiangaben Miet- und Ferienwohnungen. Laut Ordnungsamt handelt es sich um ein Objekt der Wohnungsbaugesellschaft KommWohnen, einer Tochter der Stadt Görlitz. Die Stadt Görlitz ist die östlichste Deutschlands, liegt in der sächsischen Oberlausitz an der Neiße und zählt rund 57.000 Einwohner. Seit 1998 bildet Görlitz mit der polnischen Nachbarstadt Zgorzelec eine Europastadt. Aufgrund seiner historischen, unzerstörten Altstadt ist Görlitz ein beliebter Drehort für internationale Filmproduktionen.

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