Berlinale 2027 startet früher: Mittwochs-Eröffnung und zweiter Publikumstag
Berlinale 2027: Mittwochs-Start und zweiter Publikumstag

Berlinale 2027: Früherer Start und verlängertes Finale für Kinofans

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, besser bekannt als Berlinale, werden im kommenden Jahr ihre Struktur deutlich verändern. Wie die Festivalleitung jetzt bekannt gab, soll die nächste Ausgabe bereits am Mittwoch, dem 10. Februar 2027, eröffnet werden – und damit einen Tag früher als bisher üblich. Die Berlinale 2027 ist für den Zeitraum vom 10. bis 21. Februar geplant.

Veränderungen im Festivalablauf

Mit dem vorverlegten Starttermin verschiebt sich auch die traditionelle Preisverleihung. Statt am Samstag wird die Verleihung der Goldenen und Silbernen Bären nun am Freitag, dem 19. Februar 2027, stattfinden. Die größte Neuerung für das Publikum kommt jedoch zum Festivalabschluss: Anstelle eines einzelnen Publikumstages wird es 2027 gleich zwei Tage geben, an denen zahlreiche Festivalfilme noch einmal auf den Kinoleinwänden Berlins zu sehen sein werden. Der Samstag und Sonntag (20. und 21. Februar) stehen damit ganz im Zeichen der Filmfans.

Rekordbesuch und strategische Anpassungen

Die Berlinale zählt zu den bedeutendsten Filmfestivals weltweit und verzeichnete in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord. Nach Angaben der Festivalleitung wurden insgesamt 343.200 Tickets verkauft – ein leichter Anstieg gegenüber den 340.000 Tickets im Jahr 2025.

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„Die nicht ganz geheime Geheimwaffe der Berlinale ist unser wunderbares Publikum“, erklärte Festivalchefin Tricia Tuttle. „Mit den nun beschlossenen Anpassungen können wir diesem Publikum noch besser gerecht werden und gleichzeitig auf die wachsende Nachfrage beim European Film Market reagieren.“ Der EFM ist der wichtige Branchentreff während der Berlinale, bei dem neue Filmprojekte präsentiert und gehandelt werden.

Festivalleitung bestätigt

In den vergangenen Monaten war die Zukunft der Berlinale und ihrer Intendantin intensiv diskutiert worden, nachdem Äußerungen zum Nahostkonflikt während des Festivals kontroverse Debatten ausgelöst hatten. Die US-amerikanische Festivalchefin Tricia Tuttle erhielt jedoch breite Unterstützung aus der Kulturbranche und bleibt im Amt. „Mit großer Freude planen wir die 77. Berlinale“, teilte Tuttle mit Blick auf die kommende Ausgabe mit.

Die strukturellen Veränderungen für 2027 markieren somit einen neuen Abschnitt in der Geschichte des traditionsreichen Filmfestivals, das sich weiterhin als publikumsnahes und branchenrelevantes Ereignis positionieren will.

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