Niederlage für Blake Lively im Rechtsstreit mit Justin Baldoni
Die US-amerikanische Schauspielerin Blake Lively hat im juristischen Konflikt mit ihrem Kollegen Justin Baldoni einen herben Rückschlag erlitten. Ein Richter in New York wies die meisten ihrer Vorwürfe gegen Baldoni, darunter Anschuldigungen sexueller Belästigung, in einem aktuellen Beschluss zurück. Aus den vorliegenden Gerichtsdokumenten geht hervor, dass lediglich drei von ursprünglich dreizehn Klagepunkten weiter verhandelt werden sollen. Diese verbleibenden Punkte umfassen unter anderem den Vorwurf des Vertragsbruchs.
Der Hintergrund des juristischen Konflikts
Der Rechtsstreit zwischen den beiden Hollywood-Stars entzündete sich an den Dreharbeiten zum Film »Nur noch ein einziges Mal«, in dem Lively und Baldoni die Hauptrollen spielten. Blake Lively, bekannt aus der Serie »Gossip Girl« und Ehefrau von Star Ryan Reynolds, hatte ihren Co-Star Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung am Filmset angezeigt. In ihrer Klage warf sie Baldoni sowie dem Produzenten Jamey Heath vor, gezielt ihren Ruf schädigen zu wollen.
Justin Baldoni, der bei dem Film auch Regie führte und durch »Jane the Virgin« bekannt wurde, reagierte seinerseits mit einer Gegenklage. Er klagte gegen Lively und Reynolds wegen Verleumdung. Diese Klage wurde jedoch bereits im November des vergangenen Jahres von einem Richter abgewiesen, wie aus früheren Gerichtsunterlagen hervorgeht.
Der aktuelle Stand und die nächsten Schritte
Der Prozessauftakt für die verbleibenden drei Klagepunkte ist für Mitte Mai angesetzt. Die Romanverfilmung »Nur noch ein einziges Mal« basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der US-Autorin Colleen Hoover und erzählt die Geschichte eines Liebespaares in einer missbräuchlichen Beziehung. Die juristischen Auseinandersetzungen der Hauptdarsteller überschatten nun die öffentliche Wahrnehmung des Films erheblich.
Die Entwicklung dieses Falls wird in der Unterhaltungsbranche und darüber hinaus mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Sie wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Debatten um Machtverhältnisse und Verhaltensstandards in der Filmindustrie. Die Entscheidung des Richters, die meisten Vorwürfe abzuweisen, markiert einen wichtigen Wendepunkt in diesem komplexen Rechtsstreit.



