Kino-Rekord: „Der Astronaut“ mit Ryan Gosling wird Amazons größter Kinohit
„Der Astronaut“ knackt Amazon-Kinorekord

Hollywood-Überraschung: „Der Astronaut“ bricht Franchise-Trend

Lange Zeit galt in Hollywood die ungeschriebene Regel: Ohne Fortsetzung oder etablierte Marke kein Kassenerfolg. Doch nun sorgt ein neuer Film für eine echte Überraschung und stellt gleichzeitig einen bemerkenswerten Rekord auf. „Der Astronaut“ mit dem charismatischen Ryan Gosling (43) durchbricht den aktuellen Franchise-Trend und entwickelt sich für Amazon zum bislang größten Kinohit überhaupt.

Weltraum-Abenteuer übertrifft alle Erwartungen

Erst seit zwei Wochen läuft das spannende Weltraum-Abenteuer weltweit in den Kinos – und schon jetzt übertrifft es alle Prognosen und Erwartungen. Laut dem renommierten Branchenmagazin „Variety“ hat der Film bereits mehr als 300 Millionen US-Dollar eingespielt. Damit lässt er den bisherigen Spitzenreiter „Creed III“ aus dem Jahr 2023, der 276 Millionen Dollar erzielte, deutlich hinter sich.

Besonders bemerkenswert ist dabei: Es handelt sich bei „Der Astronaut“ nicht um eine Fortsetzung oder Teil einer bestehenden Filmreihe. Allerdings basiert die packende Story auf dem gleichnamigen Bestseller des erfolgreichen Autors Andy Weir, was sicherlich zur Bekanntheit beigetragen hat.

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Starke internationale Zahlen

Allein am vergangenen Wochenende kamen weltweit beeindruckende 54,1 Millionen US-Dollar hinzu – ein außerordentlich starkes Ergebnis für die zweite Woche nach dem offiziellen Kinostart. Zu den wichtigsten und ertragreichsten Märkten zählen aktuell:

  • China mit 7,7 Millionen US-Dollar
  • Großbritannien mit 6,3 Millionen US-Dollar
  • Australien mit 3,8 Millionen US-Dollar
  • Deutschland mit 3,4 Millionen US-Dollar
  • Südkorea mit 3,3 Millionen US-Dollar

Wirtschaftliche Bilanz noch offen

Trotz der Rekordzahlen bleibt die endgültige wirtschaftliche Bilanz des Films noch offen. Das Produktionsbudget liegt bei rund 200 Millionen US-Dollar. In der Filmindustrie gilt allgemein die Faustregel: Ein Film sollte etwa das Doppelte seiner Produktionskosten einspielen, um sowohl die Produktions- als auch die Marketingkosten vollständig zu decken.

Konkret bedeutet dies: Die magische 400-Millionen-Dollar-Marke stellt das eigentliche Ziel dar – aktuell fehlen hierfür noch etwa 100 Millionen Dollar. Mit zunehmender Laufzeit im Kino wird das Wachstum naturgemäß langsamer, was die Herausforderung zusätzlich erhöht.

Amazon verfolgt andere Strategie

Für Amazon ist der wirtschaftliche Druck deutlich geringer als bei klassischen Filmstudios. Laut dem Wirtschaftsmagazin „Fortune“ spielt die Kinoauswertung für den Streaming-Riesen eine grundlegend andere Rolle. Amazon-MGM-Chef Kevin Wilson bezeichnete das Kino sogar als eine Art „Marketing-Kampagne“ für den Film. Der eigentliche Fokus liegt klar und eindeutig auf dem lukrativen Streaming-Geschäft.

Ein konkreter Starttermin für Amazon Prime Video steht zwar noch nicht fest, doch erfahrungsgemäß dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis der erfolgreiche Film auch auf der Streaming-Plattform verfügbar sein wird. Die Strategie scheint aufzugehen: Während traditionelle Studios auf hohe Kinoeinnahmen angewiesen sind, kann Amazon den Kinostart als Werbeplattform für die spätere Streaming-Auswertung nutzen.

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