Deutschsprachige Filmstars glänzen bei US-Festival „Berlin & Beyond“ in San Francisco
Deutsche Filmstars bei US-Festival „Berlin & Beyond“ gefeiert

Deutschsprachige Filmstars glänzen bei Jubiläumsfestival in Kalifornien

Das größte deutschsprachige Filmfestival in den USA hat mit einem besonderen Jubiläum begonnen. Zum 30. Mal öffnete das „Berlin & Beyond“-Festival in der kalifornischen Metropole San Francisco seine Pforten und setzte gleich zu Beginn ein starkes Zeichen für die deutschsprachige Filmkunst.

Mala Emde erhält renommierten Spotlight Award

Den feierlichen Auftakt bildete die Eröffnung mit dem Film „Köln 75“, in dem die in Frankfurt geborene Schauspielerin Mala Emde die Hauptrolle spielt. Die 29-jährige Darstellerin, bekannt aus Produktionen wie „Meine Tochter Anne Frank“ und „Die Mittagsfrau“, wurde für ihre herausragende schauspielerische Leistung mit dem prestigeträchtigen Spotlight Award ausgezeichnet.

„Ich freue mich wahnsinnig, weil es eine große Ehre ist, mit diesen tollen Leuten in einer Reihe stehen zu dürfen“, erklärte Emde gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zu den früheren Preisträgern gehören namhafte Persönlichkeiten wie Christiane Paul, Bjarne Mädel, Lars Eidinger und Tom Schilling.

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In „Köln 75“ verkörpert Emde die junge Konzertpromotorin Vera Brandes, die 1975 im Alter von nur 18 Jahren ein legendäres Konzert des Jazzmusikers Keith Jarrett organisierte. Der Film von Regisseur Ido Fluk porträtiert eine mutige Frau, die sich gegen alle Widerstände durchsetzt. „Es ist eine klassische Heldengeschichte, die bestimmt auch beim US-Publikum gut ankommen wird“, so Emde.

Weitere deutschsprachige Talente präsentieren ihre Werke

Neben Mala Emde sind weitere bedeutende Persönlichkeiten der deutschsprachigen Filmszene beim Festival vertreten. Thomas Prenn, der in Toblach in Südtirol aufwuchs und neben Emde in „Die Mittagsfrau“ spielte, stellt seinen neuen Film „Zweitland“ vor. „Ich bin sehr froh, dass ich persönlich hier sein kann, um den Film zu unterstützen“, betonte der 31-jährige Schauspieler.

Der in Erkelenz geborene Regisseur Burhan Qurbani präsentiert seine US-Premiere von „Kein Tier. So Wild.“, einer modernen Adaption von Shakespeares „Richard III.“, angesiedelt in der Welt arabischer Großfamilien in Berlin. Qurbani äußerte sich mit gemischten Gefühlen: „Es sind komische Zeiten, Amerika ist im Krieg, vielleicht braucht man genau deshalb Kultur, die zwischen den Kulturen vermittelt“.

Festival als Brücke zwischen den Kulturen

Das vom Goethe-Institut präsentierte „Berlin & Beyond“-Filmfestival unter der Leitung von Sophoan Sorn zeigt im Großraum San Francisco mehr als ein Dutzend Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In einer Zeit globaler Spannungen betont Qurbani die Bedeutung solcher kulturellen Veranstaltungen: „Es ist gut, hier deutsche Filme zeigen zu können – in einer Welt, die so auseinanderbricht“.

Das Festival bietet nicht nur Unterhaltung, sondern schafft auch eine wichtige Plattform für den kulturellen Austausch und die Präsentation deutschsprachiger Filmkunst vor internationalem Publikum. Die Anwesenheit der Stars und die Qualität der gezeigten Werke unterstreichen die wachsende Bedeutung des Events für die Filmindustrie.

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