Elijah Wood packt aus: „Herr der Ringe“-Star hat die Bücher nie gelesen – bis jetzt!
Kaum zu glauben, aber wahr: Elijah Wood (45), der als Frodo Beutlin Millionen von Fans durch die epische Welt von Mittelerde führte, hat die literarische Vorlage von J.R.R. Tolkien jahrzehntelang nicht gelesen. Erst jetzt, nach 27 Jahren seit Beginn der Dreharbeiten zur legendären Filmtrilogie, hat der Schauspieler damit begonnen.
Peinliches Geständnis in der Talkshow
In der Talkshow von Stephen Colbert (61), einem bekennenden Tolkien-Superfan, flog das lange gehütete Geheimnis nun auf. Als Colbert nachhakte, brach Wood zunächst in verlegenes Gelächter aus und versteckte sein Gesicht. „Dass du mich das fragst, ist mir fast am peinlichsten“, gestand der Schauspieler, der die große Verehrung Colberts für das Werk kennt.
Besonders bitter: Die Dreharbeiten zu „Der Herr der Ringe“ starteten bereits im Jahr 1999. Wood hatte somit fast drei Jahrzehnte Zeit, sich durch die Bücher zu arbeiten – doch erst jetzt gibt es Bewegung in dieser Angelegenheit. „Ich kann zumindest sagen: Es gibt ein Update“, erklärte Wood vorsichtig. „Ich habe angefangen.“
Ein kleiner Satz mit großer Wirkung
Diese knappe Aussage löste bei Stephen Colbert prompt Begeisterung aus. Der Moderator reagierte mit einem Handschlag, während Wood sich bedankte und enthusiastisch hinzufügte: „Und sie sind unglaublich!“ Colbert konterte trocken: „Hör zu, ich will dir das Ende nicht verraten, aber ich gebe dir einen kleinen Hinweis – du kennst es ja.“ Woraufhin Wood ebenso trocken antwortete: „Ja, das tue ich.“
Die Rückkehr nach Mittelerde bleibt möglich
Parallel zu diesem persönlichen Bekenntnis brodeln weiterhin Gerüchte über eine mögliche Rückkehr nach Mittelerde. Bereits im vergangenen Sommer sorgte Sir Ian McKellen (85) bei einer Fan-Convention für Aufsehen, als er andeutete, dass Gandalf – und womöglich auch Frodo – im neuen Film „The Hunt for Gollum“ auftauchen könnten.
Elijah Wood selbst bleibt in dieser Frage diplomatisch. Sein vielsagender Satz: „Ich habe nichts hinzuzufügen – aber auch nichts zu widersprechen.“ Dies lässt die Tür für eine erneute Verkörperung der ikonischen Rolle weiterhin einen Spalt offen und nährt die Spekulationen unter den Fans.
Insgesamt zeigt diese Offenbarung, dass selbst die Hauptdarsteller einer der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten manchmal überraschende Lücken in ihrer Kenntnis der Quelle aufweisen – was die Faszination für Tolkiens Werk jedoch keineswegs schmälert.



