Jupiter Awards 2026: Publikum kürt „Der Heimweg“ und „Magische Tiere“ zu Siegern
Jupiter Awards: Publikum kürt „Der Heimweg“ und „Magische Tiere“

Jupiter Awards 2026: Publikum entscheidet über deutsche Filmhighlights

Einmal im Jahr übernehmen Filmfans das Ruder und bestimmen ihre Favoriten aus Kino, Fernsehen und Streaming. Die Sieger werden traditionell in der Hansestadt Hamburg gekürt, wo in diesem Jahr erneut eine Serie die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Die Verleihung fand am Abend in der historischen Speicherstadt statt und lockte zahlreiche Stars der Branche an.

Literaturverfilmungen triumphieren bei Publikumswahl

Die Herzen des deutschen Kinopublikums eroberten in der vergangenen Saison zwei herausragende Literaturverfilmungen. Der Familienfilm „Die Schule der magischen Tiere 4“ sowie der packende Fernsehkrimi „Der Heimweg“ nach dem Bestseller von Sebastian Fitzek begeisterten die Zuschauer nachhaltig. Beide Produktionen wurden daher mit dem begehrten Jupiter Award ausgezeichnet, einer goldenen Trophäe, die in insgesamt dreizehn verschiedenen Kategorien verliehen wurde.

48. Ausgabe des traditionsreichen Publikumspreises

Bereits zum achtundvierzigsten Mal organisierten die renommierten Magazine „TV Spielfilm“ und „Cinema“ die undotierten Jupiter Awards. Über ein ganzes Jahr hinweg konnten Leserinnen und Leser beider Zeitschriften ihre persönlichen Favoriten in einer umfangreichen Online-Abstimmung wählen. Die Auszeichnungen gelten als wichtiger Stimmungsbarometer für die Beliebtheit von Filmen und Serien im deutschsprachigen Raum.

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Serienerfolge und schauspielerische Glanzleistungen

In der Kategorie beste Serie setzte sich erneut „Maxton Hall“ durch, diesmal mit ihrer zweiten Staffel. Die deutsche Produktion hat sich bei Amazon Prime zu einem internationalen Erfolgsphänomen entwickelt. Weitere Highlights der Abstimmung:

  • Als beste deutsche Schauspielerinnen überzeugten Anna Maria Mühe in „Totenfrau“ Staffel zwei und Luna Wedler im Kinofilm „22 Bahnen“.
  • Bei den männlichen Darstellern gingen Phil Lauda für die dritte Staffel von „Almania“ und Michael Bully Herbig für „Das Kanu des Manitu“ als Sieger hervor.

Ehren-Jupiter für Désirée Nosbusch

Ein besonderer Moment der Gala war die Verleihung des Ehren-Jupiter an die vielseitige Désirée Nosbusch. Die Schauspielerin, bekannt aus Serien wie „Ein Fall für Conti“, wurde für ihre außergewöhnliche Karriere geehrt, die sich über mehrere Jahrzehnte vor und hinter der Kamera erstreckt. In einer bewegenden Laudatio würdigte Kollege Maximilian Mundt sie als „Künstlerin mit unverwechselbarer Präsenz und unerschütterlicher Neugier“.

Internationale Favoriten und festliche Atmosphäre

Die Abstimmung umfasste auch internationale Produktionen. Hier konnten sich die Filme „Zoomania 2“ und „Frankenstein“ sowie die Kultserie „Stranger Things“ durchsetzen. Als beste Darsteller wählten die Fans Jack Black in „Ein Minecraft Film“ und Jennifer Lawrence in „Die, My Love“. Rund einhundertzwanzig geladene Gäste aus Film und Medien feierten gemeinsam mit den Gewinnern bei einem exklusiven Dinner, moderiert von der charismatischen Thelma Buabeng.

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