Berlin & Beyond: 30 Jahre deutschsprachiges Kino in den USA
Das bedeutendste deutschsprachige Filmfestival auf amerikanischem Boden, Berlin & Beyond, steht vor einem besonderen Jubiläum. Im März wird das Event zum dreißigsten Mal in San Francisco stattfinden und dabei mit der talentierten Schauspielerin Mala Emde einen prominenten Stargast begrüßen.
Festivaleröffnung mit Köln 75 und Preisverleihung
Die Feierlichkeiten beginnen am 19. März mit der Eröffnungsvorführung des Films Köln 75, in dem Mala Emde die historische Figur Vera Brandes verkörpert. Diese junge Frau organisierte im Jahr 1975 im Alter von nur achtzehn Jahren das heute legendäre Konzert des Jazzmusikers Keith Jarrett, dessen Live-Mitschnitt millionenfach verkauft wurde. Der Film porträtiert eindrucksvoll eine willensstarke Persönlichkeit, die mit bewundernswerter Entschlossenheit und gegen alle Widerstände ihre Ziele verfolgte.
Im Rahmen des Festivals wird die in Frankfurt geborene Schauspielerin, die bereits durch Rollen in Meine Tochter Anne Frank und Die Mittagsfrau bekannt wurde, mit dem Spotlight Award für ihre herausragende schauspielerische Leistung ausgezeichnet. Neben Emde wird auch Regisseur Ido Fluk in der kalifornischen Metropole erwartet, um das Festival zu bereichern.
Drei Jahrzehnte kultureller Brückenbildung
Das Goethe-Institut präsentiert in San Francisco bereits zum dreißigsten Mal das Festival Berlin & Beyond, das Spielfilme, Dokumentationen und Kurzfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einem amerikanischen Publikum zugänglich macht. Zu den früheren Preisträgern des Spotlight Awards gehören namhafte Persönlichkeiten wie Christiane Paul, Bjarne Mädel, Lars Eidinger, Frederick Lau, Julia Jentsch, Tom Schilling und Ronald Zehrfeld.
Das Festival dient nicht nur der Unterhaltung, sondern auch dem kulturellen Austausch und der Förderung des deutschsprachigen Films in den Vereinigten Staaten. Mit seinem dreißigjährigen Bestehen unterstreicht Berlin & Beyond seine Bedeutung als feste Institution im internationalen Filmkalender und setzt ein Zeichen für die lebendige und vielfältige Filmszene aus dem deutschsprachigen Raum.



