Neue Attraktion in der Uckermark: Bronzene Schwanenfamilie zieht Besucher an
Die Prenzlauer Innenstadt hat einen neuen Blickfang erhalten, der Fotografen und Familien gleichermaßen begeistert. Auf einem steinernen Sockel in der Friedrichstraße thront seit kurzem eine detailreich gestaltete bronzene Schwanenmutter mit ihrem Kind. Die feierliche Einweihung der Skulptur fand unter Beteiligung der Prenzlauer Schwanenkönigin Miree statt und markiert einen weiteren Höhepunkt im städtischen Schwanenparcours.
Rotary-Club realisiert Bürgeridee
Hinter dem Kunstprojekt stehen Robert Wesenberg und Wolfgang Berlage, die während ihrer Präsidentschaft im Rotary-Club Prenzlau für das Jahr 2024/2025 die Initiative ergriffen hatten. „Wir haben die Idee aufgegriffen, nachdem ein entsprechender Vorschlag im Bürgerbudget nicht die notwendige Stimmenanzahl erreicht hatte“, erklärte Wesenberg gegenüber dem Nordkurier. Die beiden Rotarier sahen in dem Vorhaben nicht nur eine Bereicherung für das Stadtbild, sondern auch eine Möglichkeit, die Präsenz ihres Clubs in der Öffentlichkeit zu stärken.
Alexandra Martinot aus dem Prenzlauer Rathaus bestätigte, dass das Projekt nun erfolgreich abgeschlossen und offiziell übergeben wurde. Die Rotarier haben während ihrer Amtszeit mehrere Vorhaben realisiert, darunter einen beliebten Fotorahmen auf dem Campingplatz „Sonnenkap“, der bereits von Touristen und Einheimischen frequentiert wird.
Bürgermeister lobt Engagement
Bürgermeister Marek Wöller-Beetz (CDU) zeigte sich bei der Einweihung begeistert von der neuen Skulptur: „Die beiden Schwäne sind eine wunderbare Ergänzung für unseren Schwanenparcours, der besonders Familien mit Kindern einlädt, unsere Stadt zu entdecken“. Er verwies auf das von den Stadtwerken und der Wohnbau herausgegebene Buch über die Schwanenfamilie, das Besucher idealerweise bei ihrem Rundgang begleiten sollte.
Zur feierlichen Enthüllung versammelten sich neben dem Bürgermeister und den Rotariern auch Sandy Stirnat von den Stadtwerken sowie die amtierende Schwanenkönigin Miree. Die ersten drei Skulpturen des Parcours, die sich an der Marienkirche, am Nordufer des Uckersees und neben dem Sprudelstein am Kupferschmiedegang befinden, haben bereits viele Besucher angezogen. Die neuen bronzenen Schwäne werden voraussichtlich ähnlich erfolgreich sein.
Familienfreundliche Stadtgestaltung
Wolfgang Berlage betonte die familienfreundliche Ausrichtung des Projekts: „Wir hoffen, dass die Schwanenfiguren in der gesamten Stadt noch mehr wahrgenommen werden und vor allem Kindern Freude bereiten“. Der Schwanenparcours hat sich zu einem festen Bestandteil des städtischen Angebots entwickelt und lockt regelmäßig Besucher in die Uckermark-Region.
Die bronzene Schwanenmutter mit Kind steht nicht nur als Kunstwerk da, sondern symbolisiert auch das Engagement lokaler Vereine für die Stadtentwicklung. Durch solche Initiativen wird Prenzlau kontinuierlich attraktiver für Touristen und Einwohner gleichermaßen.



