Die Europäische Union hat einen wichtigen Schritt im Kampf gegen den Missbrauch Künstlicher Intelligenz unternommen. Vertreter der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments einigten sich darauf, KI-Anwendungen zu verbieten, die zur Erstellung sexualisierter Deepfakes genutzt werden. Dies gab die zyprische EU-Ratspräsidentschaft bekannt.
Hintergrund der Einigung
Die Einigung erfolgte im Rahmen einer Anpassung des EU-KI-Gesetzes. Ziel ist es, den Missbrauch von KI-Technologien zu unterbinden, insbesondere wenn es um die Erstellung von Deepfakes geht, die sexuelle Gewalt darstellen oder fördern. Die neuen Regelungen sollen sicherstellen, dass solche Anwendungen in der gesamten EU nicht mehr entwickelt, bereitgestellt oder genutzt werden dürfen.
Reaktionen und Ausblick
Die zyprische Ratspräsidentschaft betonte die Bedeutung des Schrittes für den Schutz der Privatsphäre und die Bekämpfung von sexualisierter Gewalt im digitalen Raum. Die endgültige Verabschiedung der Regelung wird in den kommenden Monaten erwartet. Experten sehen darin ein starkes Signal für eine verantwortungsvolle Regulierung von KI.



