35 Jahre nach der Deutschen Einheit: Bildband zeigt Hohenmölsens Entwicklung
Ein neuer Bildband über Hohenmölsen dokumentiert eindrucksvoll, wie sich die Stadt und ihre Ortsteile seit der Wende im Jahr 1990 entwickelt haben. Der ehemalige MZ-Redakteur Klaus-Dieter Kunick und der Hohenmölsener Fotograf Hartmut Krimmer haben sich in den vergangenen drei Jahren intensiv mit der Heimatgeschichte beschäftigt. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ein umfangreiches Werk mit 258 Seiten, das jetzt im Bürgerhaus Hohenmölsen vorgestellt wurde.
Großer Andrang bei der Buchpräsentation
Bei der Präsentation des Bildbands im Hohenmölsener Bürgerhaus herrschte großer Andrang. Viele Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Knut Schumann, der sich ein Exemplar sicherte, zeigten reges Interesse an der dokumentierten Stadtgeschichte. Die Autoren konzentrierten sich in ihrem Werk auf die Frage, wie es Hohenmölsen dreieinhalb Jahrzehnte nach der Wende geht und welche Veränderungen die Stadt durchlaufen hat.
Fokus auf persönliche Geschichten und visuelle Dokumentation
Der Bildband mit dem Titel „Heimatgeschichten. 35 Jahre nach 90 – Unser Hohenmölsen“ legt den Fokus nicht nur auf architektonische und infrastrukturelle Entwicklungen, sondern auch auf die persönlichen Erzählungen der Menschen. Klaus-Dieter Kunick und Hartmut Krimmer haben zahlreiche Geschichten gesammelt, die Einblicke in das Leben und die Identität der Stadt bieten. Die fotografische Dokumentation von Hartmut Krimmer zeigt dabei sowohl historische Aufnahmen als auch aktuelle Bilder, die den Wandel verdeutlichen.
Fazit der Autoren: Positive Entwicklung trotz Herausforderungen
Die Autoren ziehen in ihrem Fazit ein überwiegend positives Resümee. Sie betonen, dass sich Hohenmölsen in den letzten 35 Jahren deutlich weiterentwickelt hat und den meisten Menschen heute besser geht als zu Zeiten der Wende. Trotz einiger Herausforderungen, die mit dem Strukturwandel einhergingen, habe die Stadt an Lebensqualität gewonnen. Der Bildband dient somit nicht nur als historisches Dokument, sondern auch als Zeugnis des Fortschritts und der Gemeinschaft in Hohenmölsen.
Das Werk bietet eine umfassende Perspektive auf die lokale Geschichte und regt zur Reflexion über die vergangenen Jahrzehnte an. Es ist ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung des kulturellen Erbes und zur Stärkung des Heimatgefühls in der Region.



