21. Demminer Kunstnacht trotzt Wind und Kälte – Besucher strömen in die Innenstadt
21. Demminer Kunstnacht begeistert trotz Kälte

Die 21. Demminer Kunstnacht hat am vergangenen Wochenende trotz kühler und stürmischer Witterung zahlreiche Besucher in die Innenstadt gelockt. Der Kunst- und Kulturverein hatte gemeinsam mit der Hansestadt zu diesem kulturellen Höhepunkt eingeladen. Bereits am Nachmittag waren auf der Kunstmeile viele Passanten unterwegs, um die vielfältigen Angebote zu erkunden.

Eröffnung am Luisentor mit den Stadtwachen

Pünktlich um 16 Uhr begann die Eröffnungszeremonie auf der Bühne am Luisentor. Die Demminer Stadtwachen marschierten auf und begleiteten Ronny Szabó, den ersten stellvertretenden Bürgermeister und Vorsitzenden des Kunst- und Kulturvereins, sowie Eckhardt Tabbert, den Präsidenten der Stadtvertretung. Gemeinsam eröffneten sie die Veranstaltung. „Wir freuen uns jedes Jahr auf die Kunstnacht. Für Demmin ist das eine sehr schöne Veranstaltung“, betonte Tabbert. Szabó dankte den Bürgern und Vereinen für ihre zahlreichen Ideen und den vielen Helfern im Hintergrund. Obwohl die Kunstnacht in diesem Jahr etwas kleiner ausfiel als das Jubiläum im Vorjahr, war das Programm dennoch umfangreich. „Ich muss heute den ganzen Tag laufen“, scherzte Szabó und wünschte den Gästen viel Freude.

Bühnenprogramm und Mitmachstationen

Auf der Bühne traten die „Shinys“, die jüngste Gruppe der Dancing Angels, sowie der Schulchor der Fritz-Reuter-Schule auf. Der Nachwuchs erhielt herzlichen Beifall. Das gesamte Programm zu erleben, war unmöglich, da zwischen dem Zeiss-Planetarium an den Sandbergtannen und der Turnhalle der Zille-Schule überall Attraktionen lockten. Viele Besucher wählten gezielt Veranstaltungen aus.

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In der Volksbank waren rasch alle Stühle besetzt, als die Demminer Blasmusik musizierte. Vor dem Gebäude präsentierte sich der Abi-Jahrgang 2027 mit Kuchen, Gegrilltem und Getränken, die von den Besuchern gern angenommen wurden. Im großen Festsaal des Rathauses zeigte Dietmar Bigeschke Teile seiner Eisenbahn, die er zum Weihnachtsmarkt nicht ausstellen konnte. Auf drei Kreisen ließ er neun Züge fahren und freute sich über das Interesse der Kinder. Im Trausaal führte Ramona Seltmann ihr Spinnrad vor, während Annett Liedtke das Nadelbinden erklärte. „Solche Nadeln wurden schon in der Steinzeit aus Knochen gemacht“, erläuterte sie. „Wir fertigen damit Socken, Mützen und Handschuhe.“

Museumsrundgang und kreative Angebote

Feierlich eröffnet wurde das Demminer Brauereimuseum in der Clara-Zetkin-Straße 6. Am Luisentor unterhielt Clown Bernie die Kinder. Vor der Nähschule Mia Blome hatte die Kunstdrechslerei Franziska Thümmler-Piegholdt eine kleine Drechselbank aufgestellt. Die Meisterin zeigte gemeinsam mit ihrem Mann, wie Kugelschreiber gedrechselt werden; Besucher konnten es selbst ausprobieren.

Großer Andrang herrschte in der Sparkasse, wo Schüler des Goethe-Gymnasiums ihre Kunstwerke ausstellten. Die Gymnasiasten hatten zudem ein abwechslungsreiches Programm mit Gesang, Musik und Rezitationen vorbereitet – ein echtes Highlight der Kunstnacht.

Peenechor begeistert mit „Demmin-Lied“

Zu den Höhepunkten gehörte das Konzert des Demminer Peenechores in der Volksbank. Die Sitzplätze waren heiß begehrt, und schon vor dem Auftritt bildete sich eine lange Schlange. Der Vorraum war proppevoll, als die Chormitglieder Frühlingslieder anstimmten. Besonderen Beifall gab es für das „Demmin-Lied“. Auch die Aftershow-Party im Lübecker Speicher war gut besucht; laut Cindy Roß, Leiterin des Kulturamtes, standen die Gäste teilweise eine halbe Stunde am Einlass an. Ihr Fazit: Die Kunstnacht sei insgesamt sehr gut besucht gewesen.

Zufriedene Bilanz trotz Kälte

Ronny Szabó zog eine positive Bilanz: „Mit dem Wetter haben wir Glück gehabt. Immerhin hat es nicht geregnet. Gegen die Kälte kann man sich warm anziehen.“ Auf der Kunstmeile seien trotzdem viele Menschen unterwegs gewesen. „Wir sind im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Die Stimmung war gut, und wir haben uns sehr darüber gefreut, dass auch viele Geschäfte bis in die Abendstunden geöffnet hatten.“ Der Kunst- und Kulturverein bedankte sich bei den Unterstützern und Sponsoren. Szabó kündigte an: „Es geht gleich weiter mit den Vorbereitungen fürs nächste Jahr. Nach der Kunstnacht ist für uns vor der Kunstnacht.“

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