Grabdenkmal von Giftmischerin-Ehemann in Wittenberg wird saniert
Grabdenkmal von Giftmischerin-Ehemann wird saniert

Denkmalpflege in der Lutherstadt Wittenberg

In der Lutherstadt Wittenberg wird ein besonderes Grabdenkmal saniert. Auf dem Friedhof in der Dresdener Straße befindet sich die letzte Ruhestätte des Postkommissars Johann Georg Zimmermann (1680–1734). Dessen Frau ist als berüchtigte Giftmischerin in die Stadtgeschichte eingegangen. Das stark beschädigte Denkmal soll nun wiederhergestellt werden.

Hintergrund der Sanierung

Andreas Wurda, Karin Retzke und André Seidig kündigten im Zeughaus Wittenberg die Sanierung des Grabdenkmals an. Es ist Postkommissar Zimmermann gewidmet, dessen Frau seine Kinder vergiftete. Im Hintergrund der Ankündigung war ein Gemälde des Mannes zu sehen. Der Gärtner auf dem Friedhof half einem Besucher, das Grab zu finden, und gab einen kurzen Exkurs in die tragische Geschichte mit auf den Weg.

Die Sanierung ist notwendig, da das Denkmal durch Witterung und Zeit stark gelitten hat. Die Initiative für die Restaurierung geht auf lokale Denkmalpfleger zurück, die die historische Bedeutung des Grabes betonen.

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Die Geschichte der Giftmischerin ist in Wittenberg bis heute bekannt. Sie tötete ihre eigenen Kinder, was zu ihrer Verurteilung führte. Ihr Ehemann, der Postkommissar, starb vor diesen Ereignissen und wurde auf dem Friedhof beigesetzt. Sein Grabdenkmal erinnert an das grausame Schicksal der Familie.

Die Arbeiten sollen in den kommenden Monaten abgeschlossen werden. Die Stadt Wittenberg unterstützt das Vorhaben, um die Erinnerung an dieses düstere Kapitel der Stadtgeschichte zu bewahren.

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