In Potsdam wurden am Mittwochabend die Preise des Innenstadtwettbewerbs Brandenburg 2025/26 verliehen. Das Perleberger Kulturkombinat belegte den ersten Platz in der Kategorie „Stadtraum beleben – Aktionen, Events, Vernetzung“ bei den kleineren Kommunen. Ausgezeichnet wurde das Straßenkunstfestival PerleBÄM! als ein innovatives Kulturevent, das die Rolandstadt auch in diesem Jahr vom 29. bis 31. Mai mit Leben füllen wird. Der Preis wurde vom Bündnis für lebendige Innenstädte vergeben.
Große Freude in der Kreisstadt
Bei einem Pressegespräch am Mittwochmorgen im Perleberger Kulturkombinat meinte Jens Knauer von der City Initiative Perleberg: „Wir freuen uns auf die Preisverleihung heute Abend, und wir werden jubeln und hoffen, dass wir einen schönen Platz belegen und mit viel Geld nach Hause fahren.“ Zu diesem Zeitpunkt wussten er und Maria Kwaschik, Vorsitzende des Kulturkombinats Perleberg e.V., bereits, dass das Straßenkunstfestival einen Preis erhalten wird – nur noch nicht welchen. Am Abend erfuhren die beiden, dass Perleberg unter den rund 80 Teilnehmern als Sieger hervorging.
Preisgeld als entscheidender Faktor
Neben der Würdigung war für die Organisatoren des PerleBÄM! vor allem das Preisgeld ein entscheidender Faktor. „Dieses Jahr war es extrem hart, das Budget für das Jubiläum zusammenzubringen“, erklärte Kwaschik. Das liege auch daran, dass das Festival zum fünfjährigen Jubiläum größer als zuvor werden soll: Das erste Mal findet es nicht nur an einem Tag statt, sondern füllt ein ganzes Wochenende. Dementsprechend freuten sich die Organisatoren über das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro: „Das ist für uns tatsächlich eine riesige Erleichterung, weil dadurch Löcher gestopft werden können, die wir aktuell noch haben“, erklärte Kwaschik.
Ganz ungewohnt war die Preisverleihung für die Vereinsvorsitzende nicht: Beim Wettbewerb 2022/23 erhielt das Kulturkombinat bereits einen zweiten Preis in der Kategorie „Räume weiterdenken“. Die Bestätigung, nun schon zum zweiten Mal ausgezeichnet zu werden, sei wichtig für den Verein: „Das gibt uns natürlich auch viel Motivation für unsere Arbeit hier“, so Kwaschik weiter.



