Stephan Lamby wird Vorsitzender der Jury des Deutschen Fernsehpreises
Lamby führt Jury des Deutschen Fernsehpreises an

Der renommierte Journalist und Dokumentarfilmer Stephan Lamby wird neuer Vorsitzender der Jury des Deutschen Fernsehpreises. Er tritt die Nachfolge von Wolf Bauer an, der das Amt von 2019 bis 2025 innehatte. Dies gab die Verantwortlichen in Köln bekannt.

Umfangreiche Sichtungsarbeit für die Jury

Auf Lamby und seine Jury-Kollegen kommt eine enorme Aufgabe zu: Sie müssen eine Vielzahl von Produktionen sichten, um zunächst die Nominierten und schließlich die Preisträger zu bestimmen. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2026. Das Gremium entscheidet per Mehrheitsvotum über die besten und erfolgreichsten Produktionen und Einzelleistungen in diesem Zeitraum.

Prominente Jury-Mitglieder

Neben Lamby, der mit Dokumentationen wie „Ernstfall - Regieren am Limit“ und mehreren Büchern die deutsche und internationale Politik beleuchtet, gehören der Jury unter anderem Schauspielerin Valerie Niehaus, Moderatorin Laura Karasek, Medienjournalist Alexander Krei und Produzentin Maria Gresz an.

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Mehr als nur Kreativität und Erfolg

„Die Qualität von Fernsehprogrammen zu bewerten, ist in diesem Jahr mehr als die Beurteilung von Kreativität und Erfolg“, erklärte Lamby. Es gehe zunehmend um inhaltliche Relevanz, um die Darstellung und Analyse bedeutender Themen der Gegenwart. Das Fernsehen habe eine wichtige Aufgabe in der Information, Einordnung und Unterhaltung.

„In diesem weiten Feld und für rund 30 Kategorien die herausragenden Leistungen des Jahres zu identifizieren, ist eine anspruchsvolle Aufgabe“, sagte er. „Deshalb bin ich sehr froh, ebenso kenntnisreiche wie engagierte Jury-Kolleginnen und -Kollegen an meiner Seite zu wissen.“

Träger und Partner

Die Auszeichnung wird getragen von ARD, RTL, Sat.1, ZDF und der Deutschen Telekom. Die Streaming-Anbieter Disney+, Netflix und Prime Video wirken als Partner mit. Die Verleihung der Preise findet am 8. und 9. September in Köln statt.

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