666 Jahre Piesteritz: Lesung lässt Geschichten der Werkssiedlung lebendig werden
Der Wittenberger Stadtteil Piesteritz begeht in diesem Jahr ein bedeutendes Jubiläum: 666 Jahre seit seiner ersten Erwähnung. Zu diesem Anlass wird eine besondere kulturelle Veranstaltung organisiert, die die reiche Geschichte des Ortes in den Mittelpunkt stellt.
Historische Erinnerungen im Piesteritzer Hof
Am 26. März um 18.30 Uhr findet im Piesteritzer Hof die Lesung „Wenn Häuser Geschichten erzählen“ statt. Diese Veranstaltung soll den Stadtteil und seine Entwicklung über die Jahrhunderte hinweg beleuchten. Besonders die einzigartige Atmosphäre der historischen Werkssiedlung wird dabei thematisiert.
Die Lesung basiert auf dem Buch von Christel Panzig, das als Grundlage für die literarische Reise durch die Vergangenheit dient. Gemeinsam mit Gesine Acker, Steffi Bakowskie und Roland Reitzig wird Panzig die Veranstaltung gestalten und den Besuchern Einblicke in das Leben und die Geschichten hinter den historischen Gebäuden bieten.
Vorbereitungen im Leucoreadorf Bystrica
Die Planungen für das Jubiläumsjahr laufen bereits auf Hochtouren. Im Leucoreadorf Bystrica in der Weststraße 1 wird intensiv an der Umsetzung verschiedener Projekte gearbeitet. Die Organisatoren diskutieren dort regelmäßig über die besten Wege, die Geschichte Piesteritz' für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen.
Die Lesung stellt einen Höhepunkt im Jubiläumsprogramm dar und verspricht, sowohl für langjährige Bewohner als auch für neu Zugezogene interessante Einblicke zu bieten. Die Veranstalter betonen, dass es nicht nur um historische Fakten geht, sondern besonders um die persönlichen Geschichten und Erinnerungen, die mit den Häusern und Straßen verbunden sind.
Kulturelles Erbe im Fokus
Piesteritz blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die von der Werkssiedlung bis zur modernen Stadtteilentwicklung reicht. Die Lesung will genau diese verschiedenen Epochen und ihre Spuren im heutigen Stadtbild sichtbar machen. Durch die persönlichen Erzählungen der Beteiligten sollen abstrakte historische Daten mit Leben gefüllt werden.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Geschichtsinteressierten und bietet eine seltene Gelegenheit, die Entwicklung des Stadtteils aus ungewöhnlichen Perspektiven kennenzulernen. Die Organisatoren hoffen auf regen Zuspruch und interessante Gespräche im Anschluss an die Lesung.



