Bauarbeiter wehrt sich gegen Banksy-Gerüchte: „Ich bin NICHT der Streetart-Künstler!“
Bauarbeiter wehrt sich gegen Banksy-Gerüchte

Bauarbeiter wehrt sich gegen Banksy-Gerüchte: „Ich bin NICHT der Streetart-Künstler!“

London – Ein Londoner Bauarbeiter muss sich gegen hartnäckige Gerüchte wehren, er sei der weltberühmte Streetart-Künstler Banksy. George Georgiou (69) sieht dem einzigen bekannten Foto des angeblichen Banksy verblüffend ähnlich und wurde zudem direkt neben einem Banksy-Graffiti fotografiert. Seitdem klingelt bei ihm alle fünf Minuten das Telefon mit Anfragen und Spekulationen.

„Es ist wirklich nervig, lächerlich und störend“

In der britischen Zeitung Daily Mail stellt Georgiou nun klar: „Ich bin nicht Banksy!“ Der 69-Jährige habe genug von den wilden Spekulationen. „Es ist wirklich nervig, lächerlich und störend“, erklärt er. Anfangs habe er noch darüber lachen können, aber inzwischen sei es ein alter Witz geworden, der sein Leben beeinträchtige.

Der Grund für die Verwechslung: Georgiou wurde im März 2024 bei einem Banksy-Graffiti in Nord-London fotografiert, direkt neben dem Kunstwerk. Das Gebäude, an dem das Graffiti auftauchte, gehört seinen Söhnen, und Georgiou half lediglich dabei, das Werk mit Plexiglas zu schützen. Trotzdem verbreiteten sich die Bilder rasant im Netz, und einige Nutzer sowie Medien spekulierten plötzlich: Ist DAS Banksy?

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Neue Enthüllungen fachten Spekulationen an

Die Gerüchte wurden durch neue Enthüllungen rund um die Banksy-Identität zusätzlich angeheizt. Ein Rechercheteam der Nachrichtenagentur Reuters will den Streetart-Künstler als den Briten Robin Gunningham enttarnt haben, wobei eine offizielle Bestätigung des Künstlers selbst bislang ausbleibt. Kurz darauf verbreiteten sich auch wieder Fotos von Georgiou im Internet, da er Robin Gunningham verblüffend ähnlich sieht.

Für Georgiou ist die Situation kaum zu fassen. „Alle fünf Minuten klingelt das Telefon, jemand macht sich einen Spaß daraus“, sagte er der Daily Mail. „Wenn man einfach nur sein Leben leben will, ist das extrem störend.“ Laut der Zeitung denkt Georgiou inzwischen sogar über rechtliche Schritte nach, um die Belästigungen zu beenden.

Georgiou kann Ähnlichkeit nicht nachvollziehen

Dass er dem angeblichen Banksy Robin Gunningham ähnlich sehen soll, kann Georgiou selbst nicht nachvollziehen. Mit einem Hauch Ironie merkt er an: „Das einzige Gute ist, dass die Leute denken, ich sehe aus wie 51.“ Sein Fazit fällt deutlich aus: „Wenn Banksy gefunden würde, würde er sicher nicht irgendwo stehen und Bauarbeiten machen.“

Die Geschichte zeigt, wie schnell sich Gerüchte in der digitalen Welt verbreiten können und welche Auswirkungen sie auf das Privatleben haben. Während die Kunstwelt weiter über die wahre Identität von Banksy rätselt, muss ein Londoner Bauarbeiter nun mit den Folgen einer zufälligen Ähnlichkeit leben.

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