US-Künstlerin Carol Bove macht Guggenheim Museum mit Sofas und Tee gemütlich
Carol Bove macht Guggenheim Museum mit Sofas gemütlich

US-Künstlerin Carol Bove verwandelt Guggenheim Museum in gemütlichen Kunstort

Die gefeierte US-Künstlerin Carol Bove hat das berühmte Guggenheim Museum in New York mit einer ungewöhnlichen Ausstellung in einen einladenden und gemütlichen Raum verwandelt. Neben ihren zahlreichen Skulpturen, Gemälden und Zeichnungen hat die 1971 in Genf geborene Künstlerin fünf Sofa-Lounges in der berühmten Schneckenhaus-Rotunda installiert, die sich über fast einen halben Kilometer erstreckt. Besucher können sich nun auf fast allen Stockwerken ausruhen und die Kunstwerke aus einer entspannten Perspektive betrachten.

Kritik an traditionellen Museen als Ausgangspunkt

Carol Bove, die bereits mit Ausstellungen in Hamburg und Zürich sowie der Documenta in Kassel 2012 internationale Anerkennung erlangte, äußerte in einem Interview mit der New York Times deutliche Kritik an herkömmlichen Museen. „Museen sind normalerweise so wenig einladend“, sagte Bove. „Ich finde, Museen sind immer voller Mikro-Aggressionen. Wenn ich in ein Museum gehe und es gibt keinen Platz zum Sitzen, frage ich mich immer: Wer ist da sauer auf mich?“ Diese Erfahrung motivierte sie, ihre bislang größte Einzelausstellung anders zu gestalten.

Interaktive Elemente schaffen eine neue Museumserfahrung

Neben den Sofa-Lounges hat Bove fünf Tische mit Schachspielen im Foyer des Museums platziert, die Besucher zum Verweilen und Spielen einladen. Zudem wird während der Ausstellung immer wieder Tee serviert, um eine warme und gesellige Atmosphäre zu schaffen. Diese interaktiven Elemente sollen die traditionelle Distanz zwischen Kunstwerk und Betrachter auflösen und eine zugänglichere Museumserfahrung ermöglichen.

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Die Ausstellung im Guggenheim Museum am Central Park auf der Upper East Side von Manhattan markiert einen Höhepunkt in Boves Karriere. Ihre Werke, die oft große Skulpturen und Zeichnungen umfassen, werden hier in einem ungewöhnlichen Setting präsentiert, das Besucher dazu ermutigt, länger zu bleiben und die Kunst in einem entspannten Rahmen zu erleben. Diese Herangehensweise reflektiert Boves Bestreben, Museen von Orten der Strenge in Räume der Begegnung und des Wohlbefindens zu verwandeln.

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