Franckesche Stiftungen Halle präsentieren umfangreiches Jahresprogramm für 2026
Die Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) haben ihr ambitioniertes Jahresprogramm für das Jahr 2026 vorgestellt, das unter dem prägnanten Motto „Zurechtfinden“ steht. Mit mehr als 100 verschiedenen Veranstaltungen wollen die historischen Stiftungen Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt bieten und Besuchern Hilfestellung bei existenziellen Fragen geben.
Orientierung als zentrale Lebensaufgabe
„Orientierung – das ist die herausfordernde Kernaufgabe des menschlichen Daseins“, erklärt Marianne Schröter, die Direktorin der Franckeschen Stiftungen. Gemeinsam mit ihrer stellvertretenden Direktorin Anneheide von Biela präsentierte sie das vielseitige Programm, das sich bewusst mit den drängenden Themen unserer Zeit auseinandersetzt. Die Veranstaltungsreihe soll einen konkreten Beitrag leisten, um Menschen bei der Navigation durch moderne Wirrungen zu unterstützen.
Vielfältige Themenbereiche und Veranstaltungsformate
Das Jahresprogramm 2026 spannt einen weiten thematischen Bogen und adressiert insbesondere folgende Schwerpunkte:
- Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung im Alltag
- Stärkung von Gemeinschaft und sozialem Zusammenhalt
- Fragen der persönlichen Selbstfindung und Identitätsbildung
- Erforschung und Bewahrung kultureller Traditionen und Werte
Die über 100 geplanten Events umfassen dabei unterschiedlichste Formate – von interaktiven Workshops und Diskussionsrunden über künstlerische Performances bis hin zu wissenschaftlichen Vortragsreihen. Besonders hervorzuheben sind mehrere Sonderveranstaltungen, die exklusiv für das Jubiläumsjahr konzipiert wurden und tiefgehende Einblicke in die historische Entwicklung der Stiftungen bieten.
Historischer Ort mit zeitgemäßer Mission
Die Franckeschen Stiftungen, deren Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, verstehen sich heute als lebendiger Bildungs- und Kulturort mit gesellschaftlicher Relevanz. Das ehemalige Waisenhaus, das den Kern der Stiftungen bildet, wird 2026 erneut zum pulsierenden Zentrum für den Austausch von Ideen und die gemeinsame Suche nach Antworten auf zeitgenössische Herausforderungen.
Das Jahresprogramm „Zurechtfinden“ richtet sich bewusst an ein breites Publikum – von Studierenden und Familien über Fachpublikum bis hin zu kulturinteressierten Besuchern aus der Region und darüber hinaus. Die Stiftungen setzen damit ihre lange Tradition fort, Bildung und gesellschaftlichen Dialog zu fördern, und positionieren sich gleichzeitig als relevanter Akteur in aktuellen Debatten um Werte, Nachhaltigkeit und Gemeinwohl.



