Bares für Rares: Kaiserlicher Ehrenpreis erzielt Rekordsumme von 5.100 Euro
Kaiserlicher Ehrenpreis erzielt 5.100 Euro bei Bares für Rares

Bares für Rares: Kaiserlicher Ehrenpreis sprengt alle Erwartungen

Die beliebte ZDF-Sendung Bares für Rares präsentierte am 26. Februar 2026 erneut faszinierende Raritäten mit bewegten Geschichten. Unter der bewährten Moderation von Horst Lichter (64) stand ein außergewöhnlicher Silberpokal im Mittelpunkt, der alle Schätzungen und Erwartungen bei weitem übertraf.

Ein kaiserliches Erbstück mit historischem Wert

Unternehmensberater Damien Koke brachte ein beeindruckendes Familienerbstück in die Sendung: einen prachtvollen Silberpokal, der über Generationen weitervererbt wurde. Die Kunstexpertin Dr. Bianca Berding (49) identifizierte das Stück als kaiserlichen Ehrenpreis, gestiftet von Kaiser Wilhelm II. zur Förderung der Pferdezucht und Kavallerie.

Der Pokal im neoklassizistischen Stil trägt die Widmung „KAISER WILHELM II., DEM SIEGER HANNOVER, 23. JUNI 1901“ und wurde von den Berliner Hoflieferanten Gebrüdern Friedländer durch den Silberschmied Emil Harnisch gefertigt. Aus 800er Silber bestehend, wird das Prunkstück durch ein Presentoir mit Spiegel und Holzplatte zusätzlich erhöht.

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Dr. Berding schätzte den reinen Materialwert bereits auf beeindruckende 3.500 Euro, den Gesamtwert aufgrund des historischen Prestiges jedoch auf 4.200 bis 4.500 Euro – eine Bewertung, die den Verkäufer sichtlich überraschte.

Hitziger Bieterwettstreit im Händlerraum

Im Händlerraum entfachte der kaiserliche Ehrenpreis einen leidenschaftlichen Bieterkampf, der schnell die vom Verkäufer gewünschten 3.000 Euro überschritt. Als die Expertenschätzung von 4.200 bis 4.500 Euro bekannt wurde, steigerten sich die Gebote weiter.

Händler Jan Cizek (50) zeigte sich besonders emotional: „Ich riskier's einfach, ich find's toll, so ist das. Wir leben nur einmal, scheiß drauf“, erklärte er bei seinem Gebot von 4.500 Euro. Der Wettstreit eskalierte weiter, bis Daniel Meyer (52) mit 5.060 Euro einstieg. Schließlich erhielt Jan Cizek mit einem Finalgebot von 5.100 Euro den Zuschlag.

Damien Koke zeigte sich überglücklich: „Das freut mich wahnsinnig“ und „Es hat viel Spaß gemacht“. Der kaiserliche Ehrenpreis erzielte damit weit mehr als die ursprüngliche Expertenschätzung und übertraf alle Erwartungen.

Weitere bemerkenswerte Raritäten der Folge

Neben dem spektakulären Silberpokal präsentierte die Sendung weitere interessante Sammlerstücke:

  • KPM-Porzellanfiguren „Vier Jahreszeiten“: Vier Winzerfiguren der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) aus den Jahren 1978-1993, geschätzt auf 1.000 bis 1.200 Euro.
  • Vier Designer-Konferenzstühle von Charles & Ray Eames: Drei Aluminium-Chairs Modell EA 108 von 1989 und einer von 1990, bewertet mit 2.400 bis 2.800 Euro.
  • Goldbrosche mit Diamanten und Farbedelsteinen: Eine 750er Goldbrosche aus den 1970er oder 80er-Jahren, geschätzt auf 900 Euro inklusive zweier Diamantanhänger.
  • „Future Comet“-Raumschiff aus der Captain-Future-Serie: Ein bespieltes Spielzeugraumschiff aus den 1980er Jahren, taxiert auf 300 bis 350 Euro.

Die Sendung Bares für Rares beweist erneut, dass historische Sammlerstücke mit authentischen Geschichten besonderen emotionalen und finanziellen Wert besitzen. Der kaiserliche Ehrenpreis von Wilhelm II. setzte mit seiner Rekordsumme von 5.100 Euro ein beeindruckendes Ausrufezeichen in der Geschichte der beliebten Antiquitäten-Show.

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