Mecklenburg-Salon lädt zu historischem Erzählkonzert über Niklot ein
Die Veranstaltungsreihe Mecklenburg-Salon präsentiert am 11. April um 19 Uhr im Historischen Speicher in Neu Schlagsdorf ein besonderes kulturelles Ereignis. Unter dem Titel „Niklot – der letzte Fürst der Wenden“ wird ein Erzählkonzert geboten, das regionale Geschichte, Literatur und Musik auf einzigartige Weise verbindet. Dieser Abend verspricht eine lebendige Reise in die frühe Geschichte Mecklenburgs.
Niklot: Eine Schlüsselfigur der mecklenburgischen Geschichte
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der slawische Fürst Niklot, der im 12. Jahrhundert als Anführer der Obotriten wirkte. Sein Leben und Wirken fielen in eine Zeit des Umbruchs zwischen heidnischer Tradition, christlicher Mission und den Machtinteressen norddeutscher Fürsten. Sein tragisches Ende während des Wendenkreuzzugs macht ihn zu einer bedeutenden historischen Figur, die die Entwicklung der Region maßgeblich geprägt hat.
Künstlerische Gestaltung des Abends
Der Abend wird von einem erfahrenen Team gestaltet:
- Andreas Fritz-Bleßmann, Historiker und Autor, führt als Niklot durch die historischen Erzählungen.
- Klaus Adolphi und das Ensemble Sonoro Consort begleiten die Geschichten mit passender Musik.
- Sylvia Bleßmann, Journalistin, moderiert die Veranstaltung und sorgt für einen flüssigen Ablauf.
Diese Kombination aus fachkundiger Moderation, historischer Darstellung und musikalischer Untermalung schafft ein immersives Erlebnis für die Besucher.
Praktische Informationen und Hintergrund
Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 10 Euro. Karten sind vor Ort in der Speicherstraße erhältlich. Begleitend zum Projekt wurde eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen, um die kulturelle Arbeit des Mecklenburg-Salons zu unterstützen. Diese Initiative unterstreicht das Engagement für die Bewahrung und Vermittlung regionaler Geschichte.
Der Mecklenburg-Salon, organisiert von der Mecklenburger AnStiftung, setzt mit dieser Veranstaltung seine Tradition fort, kulturelle und historische Themen auf ansprechende Weise einem breiten Publikum nahezubringen. Es ist eine Gelegenheit, die reiche Vergangenheit Mecklenburgs neu zu entdecken und zu erleben.



