Ex-Rosenheim-Cops-Star Michael A. Grimm packt aus: Geheime Geschichten und Münchner Leben
Michael A. Grimm: Geheimnisse und Münchner Bühnenleben

Ex-Rosenheim-Cops-Star enthüllt persönliche Geheimnisse und Bühnenprojekte

Der Münchner Schauspieler Michael A. Grimm, bekannt aus Serien wie Die Rosenheim-Cops und Dahoam is Dahoam, steht aktuell mit vier Kollegen im Heppel & Ettlich in Schwabing für das bayerische Schauspiel Extrawurst auf der Bühne. Die Premiere feierte das Ensemble am 12. März, und die Aufführungen laufen noch bis zum 22. März. In einem exklusiven Interview verrät der 55-Jährige erstmals intime Details aus seinem Privatleben, seiner Fitnessroutine und peinliche Erlebnisse vor der Kamera.

Extrawurst: Ein bayerisches Stück mit gesellschaftlicher Tiefe

Grimm erklärt den Hintergrund der Gemeinschaftsproduktion: Wir sind ein tolles Team, kennen uns seit einer gemeinsamen Arbeit in Wunsiedel – Die Fahnenweihe. Und nachdem wir uns gefunden hatten, haben wir die letzten Jahre alles komplett selbst auf die Beine gestellt, haben bei mir zu Hause im Wohnzimmer geprobt, das Theater angemietet und so diese Produktion alleine aus der Taufe heben können. Das Stück Extrawurst von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob kombiniert Humor mit ernsten gesellschaftlichen Themen. Grimm betont: Es ist lustig, hat aber trotzdem einen ernsten, gesellschaftlichen Hintergrund, ein krampfhaftes Bemühen um politische Korrektheit – kurzum: Es menschelt unter den fünf Figuren. Und gerade in Mundart ist es direkter und emotionaler.

Fitness und Karriere: Keine Pläne für den Ruhestand

Trotz seiner langen Filmografie, die von Tatort bis Guglhupfgeschwader reicht, plant Grimm keinen frühen Ruhestand. Bei mir geht es beständig weiter; ich glaube nicht, dass ich mit 67 in Rente gehe und nur noch meinen Garten pflege und zum Gardasee fahre. Aber vielleicht mache ich dann statt 50 Projekten nur noch zehn im Jahr! Für seine körperliche Fitness besucht er regelmäßig ein Fitnessstudio, das er als bodenständig beschreibt: Neben mir trainieren 90-jährige Herren mit einer Überweisung von der Krankenkasse. Sein Geist bleibt durch die intensive Beschäftigung mit Theaterstücken und Drehbüchern aktiv.

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Privatleben in der Isarvorstadt und peinliche Geheimnisse

Privat lebt Grimm mit seiner Frau in einer Wohnung in der Münchner Isarvorstadt, wo sie seit ihrer Silbernen Hochzeit gemeinsam kochen. Seine Frau und die drei Kinder (33, 28 und 14 Jahre alt) halten sich bewusst aus der Öffentlichkeit zurück. In einer bisher unerzählten Anekdote verrät Grimm ein peinliches Geheimnis: Es gab Zeiten, da haben wir uns beim Spielen rundum immer wieder mit Grippe angesteckt. So kam es mal, dass ich mit Diarrhö, schlimmem Durchfall, vor der Kamera stand – und irgendwann merkte, dass es in die Hose ging. Da darf man sich nichts anmerken lassen.

Münchner Gemütlichkeit und persönliche Reflektionen

Als leidenschaftlicher Münchner schätzt Grimm die berühmte Gemütlichkeit seiner Heimatstadt, bedauert aber, dass diese Eigenschaft langsam verschwindet. Es darf also wieder ein bisserl entspannter werden, finde ich! Im Frühling verbringt er gerne Zeit auf Friedhöfen und in Parks wie dem Englischen Garten oder dem Westpark, oft begleitet vom Hund seiner Tochter. Über sich selbst sagt er: Ich bin ein Münchner, ein Vater, ein Genussmensch, ein gwamperter Uhu und manchmal ein bisschen schlampig, manchmal sehr wissbegierig, manchmal sehr tief eindringend in das eine oder andere. Ich will ein gutes Gegenüber sein! Parallel zu seiner Bühnenarbeit ist Grimm auch in Simon Verhoevens Kinofilm Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke zu sehen, der kürzlich im Mathäser Filmpalast Premiere feierte.

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