Pergamonaltar in Berlin: Teilöffnung 2027, erneute Schließung 2034 geplant
Pergamonaltar: Teilöffnung 2027, Schließung 2034

Pergamonaltar in Berlin: Teilöffnung 2027, erneute Schließung 2034 geplant

Nach jahrelangen umfangreichen Sanierungsarbeiten auf der Berliner Museumsinsel gibt es nun konkrete Zeitpläne für die Wiedereröffnung des weltberühmten Pergamonaltars. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) bestätigte, dass erste Teile des Pergamonmuseums im Frühjahr 2027 für Besucher zugänglich gemacht werden sollen. In diesem Zeitraum wird auch der Saal mit dem monumentalen Pergamonaltar wieder besichtigt werden können, der derzeit für die Öffentlichkeit geschlossen bleibt.

Erneute Schließung des Altarsaals im Jahr 2034

Allerdings ist diese Öffnung nur von vorübergehender Natur. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete und die SPK bestätigte, wird der Altarsaal in der zweiten Jahreshälfte 2034 erneut für voraussichtlich fünf Monate geschlossen. Diese Maßnahme ist notwendig, um die weiteren Bauarbeiten durchzuführen, die noch bis zum Jahr 2037 andauern werden. Die Begründung liegt in der Anbindung des Pergamonmuseums an die geplante archäologische Promenade, die vier von fünf historischen Häusern der Museumsinsel verbinden soll, sowie in der Wiederherstellung der Anschlüsse an den Südflügel des Gebäudes.

Langfristige Bauarbeiten und Teilöffnungen

Das Pergamonmuseum, das zu den bedeutendsten Museen weltweit zählt, befindet sich in einer mehrjährigen Sanierungsphase. Der Südflügel, in dem unter anderem das berühmte Ischtar-Tor mit der babylonischen Prozessionsstraße untergebracht ist, bleibt noch mehr als ein Jahrzehnt geschlossen. Eine vollständige Öffnung des gesamten Museumskomplexes ist erst für das Jahr 2037 vorgesehen, wobei das genaue Datum laut SPK noch nicht final feststeht.

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Im kommenden Jahr sollen zunächst erste Bereiche des Museums wieder öffnen, allerdings nur temporär. Ein neu gestalteter Zugang, das sogenannte „Tempietto“, wird vorerst lediglich als Durchgangsraum genutzt. Ab dem Jahr 2030 wird dieser Eingangspavillon im Ehrenhof erneut schließen und seine endgültige Funktion erst nach Vollendung des Bauabschnitts B übernehmen können.

Weitere Schließungen und zukünftige Ausstellungen

Neben dem Altarsaal sind auch andere Bereiche des Museums von langfristigen Schließungen betroffen. So wird der Schlütersaal laut „Spiegel“-Berichten ab dem Jahr 2032 für mehr als fünf Jahre erneut geschlossen. Die SPK bestätigte diese Planung und erläuterte, dass in diesem Saal später Objekte aller vier im Museum vertretenen Sammlungen präsentiert werden sollen. Dazu gehören die Bestände des Ägyptischen und Vorderasiatischen Museums, der Antikensammlung sowie des Museums für Islamische Kunst.

Die Sanierungsarbeiten am Pergamonmuseum stellen somit ein komplexes und langfristiges Projekt dar, das bis 2037 andauern wird. Während Besucher ab 2027 den Pergamonaltar wieder besichtigen können, müssen sie sich auf weitere temporäre Schließungen einstellen, um die vollständige Wiederherstellung und Modernisierung des historischen Gebäudes zu ermöglichen.

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