Straßenfund wird zum Kunstschatz: „Bares für Rares“-Highlight erzielt 1.500 Euro
Straßenfund bei Bares für Rares erzielt 1.500 Euro

Straßenfund wird zum Kunstschatz: „Bares für Rares“-Highlight erzielt 1.500 Euro

Die beliebte ZDF-Sendung „Bares für Rares“ hat am Donnerstag, dem 19. März 2026, erneut bewiesen, dass wahre Schätze manchmal an unerwarteten Orten zu finden sind. Moderator Horst Lichter präsentierte in der Ausgabe eine faszinierende Mischung aus skurrilen und wertvollen Raritäten, wobei ein spektakulärer Straßenfund im Mittelpunkt stand.

Ein Meisterwerk vom Straßenrand

Jakob und Georg aus Frankfurt am Main erlebten bei Horst Lichter einen unvergesslichen Moment. Sie brachten ein großformatiges Ölgemälde auf Leinwand mit, das sie während eines Spaziergangs einfach am Straßenrand entdeckt hatten. Das Kunstwerk zeigt eine Landschaft bei Hinterzarten von der Windeck und wurde im Jahr 1913 von dem renommierten Künstler Hermann Dischler geschaffen.

Kunstexperte Colmar Schulte-Goltz war von dem Fund begeistert und erklärte, dass Dischler mit diesem Werk einen sehr modernen Blick für seine Zeit demonstrierte. „Der Künstler nutzte sogar Fotografie als Vorlage, was damals äußerst innovativ war“, so Schulte-Goltz. Trotz leichter Mängel wie Farbverlusten und Krakelierungen sowie eines Rahmens aus den 1970er-Jahren schätzte der Experte den Wert des Gemäldes auf beachtliche 1.700 bis 2.000 Euro.

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Spannendes Bietergefecht im Händlerraum

Die unglaubliche Geschichte des Straßenfunds sorgte im Händlerraum für großes Staunen. Christian Vechtel startete das Bieten mit 200 Euro, doch als die hohe Expertenschätzung bekannt wurde, entbrannte ein lebhaftes Bietergefecht. Julian Schmitz-Avila zeigte sich besonders hartnäckig und sicherte sich das Gemälde schließlich für 1.500 Euro.

Für Vater und Sohn war dies ein überwältigender Erfolg. Obwohl der Verkaufspreis unter der Expertenschätzung lag, freuten sie sich riesig über die unerwarteten 1.500 Euro. Ihre ursprüngliche Wunschvorstellung hatte bei bescheidenen 1.000 Euro gelegen.

Weitere Highlights der Sendung vom 19. März 2026

Neben dem spektakulären Ölgemälde präsentierte „Bares für Rares“ weitere bemerkenswerte Fundstücke:

  • Schiffssteuerrad: Katrin und Hans aus Potsdam verkauften ein großes Schiffssteuerrad, das angeblich von einem Moorkahn stammt und auf einem Trödelmarkt in Friesland erworben wurde. Die Experten schätzten den Wert auf 150 bis 200 Euro.
  • Briefbeschwerer „Bismarck zu Pferde“: Manfred und Heiner aus Rheine brachten einen besonderen Briefbeschwerer aus Holz und Eisen mit, der Otto von Bismarck als Drachentöter darstellt. Das historische Stück aus dem Nachlass von Manfreds Großvater entstand um 1895 zum 80. Geburtstag Bismarcks. Expertenschätzung: 280 bis 300 Euro.
  • Design-Leuchte „Dorra“: Martina und Ralf aus Hürtgenwald retteten eine „Dorra“-Leuchte vor dem Müll. Dieses Leuchtobjekt aus Kunststoff im Design von André Cazenave und gefertigt von Roland Jamois symbolisiert die Mondoberfläche. Experte Sven Deutschmanek datierte den Entwurf auf 1969 und die Ausführung auf die 1970er-Jahre. Expertenschätzung: 200 bis 250 Euro.
  • Brosche mit Diamanten und Platin: Anette aus Wuppertal stellte eine Brosche aus Weißgold (585er) mit Platin-Auflage und etwa 1,5 Karat Diamanten vor. Das Schmuckstück, das ihre Schwiegermutter einst bei einem Juwelier gekauft hatte, vereint Stilelemente der 1930er bis 1960er Jahre. Expertenschätzung: 1.200 bis 1.400 Euro.

Die Sendung „Bares für Rares“ mit allen spannenden Versteigerungen und Expertengesprächen war am 19. März 2026 um 15:05 Uhr im ZDF zu sehen. Die erfolgreiche Versteigerung des Dischler-Gemäldes zeigt erneut, dass in scheinbar wertlosen Fundstücken oft ungeahnte Schätze schlummern können.

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