TheaterThekenNacht in Neustrelitz: Kulturgenuss zwischen Biergläsern und Stuhlreihen
TheaterThekenNacht: Kultur in Neustrelitzer Kneipen

Kultur zwischen Biergläsern: TheaterThekenNacht begeistert Neustrelitz

Ein Abend, viele Bühnen – dieses Motto prägte bereits zum zehnten Mal die TheaterThekenNacht in Neustrelitz. Die ungewöhnliche Kulturveranstaltung verwandelte die Stadt in eine lebendige Bühnenlandschaft und lockte hunderte Zuschauer in zehn verschiedene Spielstätten. Nirgendwo waren noch Plätze frei, die Reihen waren dicht gefüllt und die Atmosphäre elektrisierend.

Ensemble brilliert in ungewöhnlicher Umgebung

Ensemble-Mitglieder aus dem Schauspiel, dem Musiktheater sowie der Neubrandenburger Philharmonie der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg-Neustrelitz verließen diesmal die konventionellen Bühnen. Stattdessen präsentierten sie ihr Können zwischen Tischen und Stuhlreihen in authentischer Kneipenatmosphäre. Selbst der kurzfristige Ausfall von Sängerin Verena Schuster konnte die Künstler nicht aus der Bahn werfen. Für sie sprang Laura Albert mit einem Kurzprogramm ein, das Liebeslieder aus dem Repertoire von Walt Disney präsentierte.

Durchorganisierter Kulturmarathon

In kurzen Sequenzen von jeweils zehn Minuten, mit ebenso langen Pausen bis zum nächsten Auftritt, boten die Künstler ein kurzweiliges und vielseitiges Programm:

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  • Loriot-Sketche, die für Lacher sorgten
  • Filmmusiken, die bekannte Melodien aufleben ließen
  • Popmusik, die zum Mitwippen einlud
  • Streichermusik von Mozart, die klassische Eleganz brachte

Der ständige Wechsel der Lokalitäten war perfekt organisiert: Fahrzeuge von GR Reisen, Krankenpflege Lichterfeld und Becker-Strelitz Reisen transportierten die Künstler in den kurzen Pausen von Spielort zu Spielort. „Das klappt prima, und wir erkälten uns nicht nach den Auftritten“, kommentierten die Darsteller die ausgezeichnete Organisation.

Begeisterung in allen zehn Spielstätten

Ob in der „Alten Kachelofenfabrik“, dem „Alten Kornspeicher“, dem „Bootshaus“, der „Inselgaststätte Helgoland“, dem „Kulturquartier“, der „Orangerie“, dem „Park Hotel Fasanerie“, „Querbeet“, der „Schiefen Ebene“ oder dem „Theaterkeller“ – überall herrschte pure Begeisterung. Helma und Heike aus der „Orangerie“ bestätigten: „Die Gäste sind sehr gut gelaunt. Sie haben leckeres Essen gegessen und viele Getränke getrunken, wir sind sehr zufrieden.“ Auch ST Computer Neustrelitz leistete einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung.

Stimmen aus dem Publikum

Marianne Petzel aus Prälank zeigte sich begeistert: „Super, das erlebe ich nicht alle Tage. Die Interpreten sind toll, sehr offen, und zeigen hervorragende künstlerische Darbietungen. Der Mix der Musik des Abends gefällt mir sehr, es wird nie eintönig.“ Die Neustrelitzerin Rita Hofgärtner-Roß lobte besonders die kurzen Auftritte: „Bisher war das Programm sehr schön, eine tolle Mischung bis hin zu Kabarett und Sketchen. In den zehn Minuten Pause zwischen den Auftritten kann ich mich sehr gut mit meiner Freundin über das Erlebte austauschen.“

Vielseitiges Publikum und mitreißende Darbietungen

Die Familie Seidler aus Neustrelitz freute sich zusammen mit einem Gast aus Neubrandenburg über die künstlerische Vielfalt: „Das Publikum geht hier voll mit, viele scheinen Theaterprofis zu sein. Das sind wir nicht, besuchen aber öfter das Theater. Daher kannten wir schon einige der Künstler des Abends.“ Die Karten waren stark nachgefragt, doch die Seidlers hatten rechtzeitig reserviert. „Wir erleben ein gut gemischtes Programm, was wir auch vom Publikum sagen können. Von jung bis alt, alle sind sie hier.“

Mitwippen und frenetischer Applaus

Die Begeisterung der Besucher war in allen zehn Gaststätten deutlich spürbar. Sie wippten im Takt der Töne mit oder spendeten frenetischen Applaus, besonders beim „Pop up“-Programm der serbischen Sängerin Zorica Pajic. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme verzauberte sie das Publikum immer wieder und bewies, dass Kultur in Kneipenatmosphäre eine ganz besondere Magie entfalten kann.

Die zehnte TheaterThekenNacht in Neustrelitz hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und zugänglich Kultur sein kann, wenn sie die gewohnten Räume verlässt und mitten ins Leben tritt – zwischen Biergläsern, Stuhlreihen und begeisterten Menschen.

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