TV-Thriller 'Der Beschützer - Wissen, das tötet': Personenschützer kämpft um Familie
Nach einer vierjährigen Pause kehrt der Personenschützer Jan Schäfer zurück auf den Bildschirm. Im neuen TV-Thriller 'Der Beschützer - Wissen, das tötet' muss er eine junge Witwe und ihren herzkranken Sohn vor einem professionellen Killerkommando beschützen. Der Film läuft am Samstag, den 21. März, um 20.15 Uhr im Ersten und setzt die Geschichte fort, die im Februar 2022 mit dem ersten Teil begann.
Eine tödliche Bedrohung für eine Familie
Die Handlung beginnt dramatisch in einem Hamburger Start-up-Unternehmen. Vor den Augen von Eduard Raabe wird sein Bruder Julian von zwei Profikillern in seinem Labor erschossen. Julian hatte kurz zuvor die wertvollen Forschungsergebnisse seiner Firma verkauft, die Wasserstoff als Energieträger profitabel machen und die Weltwirtschaft rapide verändern könnten.
Der BKA-Personenschützer Jan Schäfer, gespielt von Tobias Oertel, wird beauftragt, die Witwe Hanna und ihren Sohn Marian in ihrem Haus am Hamburger Alsterlauf zu beschützen. Schäfer zieht vorübergehend bei der Familie ein, ebenso wie seine Kollegin Ilka Freuding, dargestellt von Paula Essam.
Ein falsches Spiel mit vielen Wendungen
Die Firmenanwältin Lena Karic, gespielt von Valerie Niehaus, drängt Eduard, ihr die Firmenleitung zu übertragen, und droht ihm knallhart, um an alle Firmendaten auf einer Festplatte zu gelangen. Derweil sorgt der ziemlich naive Marian ständig für Unruhe, weil er mehrfach davonläuft und sich in Gefahr bringt.
Regisseurin Ziska Riemann und Autor Christian Kaps verantworten diesen Film, der trotz einiger Logikfehler durchaus spannend ist. Zur Mitte ufert das Ganze jedoch aus, da Freuding ihr wahres Gesicht zeigt, dem Team die Kontrolle entgleitet und alles in einer nächtlichen, wüsten Schießerei in einer Waschanlage endet. Bis zum Schluss auf Schäfers Bauernhof gibt es noch so manche überraschende Wendung.
Die Darsteller und ihre Rollen
Tobias Oertel ist hier als streng blickender Mann mit Betonfrisur zu sehen, dem nichts und niemand entgeht und der die nötige Ruhe bewahrt. Er lebt mit seiner Schwester auf einem alten Obstbauernhof, kann ganz gut kochen – und ihm gelingt es, einen Draht zu Marian aufzubauen.
Jan Krauter gibt einen eher weltfremden Forscher, der angesichts der vielen gemeinen Leute um ihn herum fast verzweifelt. Das immerhin bleibt dem Zuschauer erspart, denn natürlich geht in diesem falschen Spiel alles gut aus. Vielleicht dauert es bis zum nächsten Fall nicht gleich wieder vier Jahre.



