Der US-amerikanische Schauspieler Blair Underwood, bekannt aus Serien wie „Sex and the City“, hat in einem Interview mit dem Promimagazin „People“ verraten, dass seine drei erwachsenen Kinder seine Filme und Serien zwar gerne anschauen, jedoch nur unter einer Bedingung: Er muss seine Kleidung anbehalten. Die Kinder, die alle in ihren Zwanzigern sind, mögen es überhaupt nicht, ihren Vater nackt auf dem Bildschirm zu sehen.
Unangenehme Momente für die Familie
Nackt- oder Sexszenen beim gemeinsamen Filmschauen können in vielen Familien für peinliche Stille sorgen. Für Kinder von Schauspielern kommt jedoch eine zusätzliche Komponente hinzu: Der eigene Elternteil ist in diesen intimen Szenen zu sehen. Underwood berichtete, dass seine Kinder besonders bei seinen Auftritten in „Sex and the City“ oder anderen Produktionen, in denen er nackt zu sehen war, die Augen verdrehen. „Sie mögen es nicht, meinen nackten Körper zu sehen“, erklärte der 61-Jährige. Er macht ihnen keinen Vorwurf und scherzte: „Sie lehnen es ab, und ich lehne es für sie ab.“
Reaktionen der Kinder auf „Sex and the City“
In der Kultserie „Sex and the City“ spielte Underwood den Arzt Dr. Robert Leeds, der eine kurze Beziehung mit Miranda Hobbes, gespielt von Cynthia Nixon, hatte. In der Talkshow „The View“ erzählte Underwood kürzlich, dass seine Söhne und seine Tochter diese Szenen inzwischen gesehen haben. Auf die Frage, wie sie reagiert hätten, antwortete er: „Nun, ihre Reaktion ist, dass sie froh sind, dass ihr Vater in dieser Serie mitspielt, aber gleichzeitig sagen sie so was wie: ‚Alle meine Freunde erzählen mir, dass sie deinen Hintern gesehen haben.‘“
Underwood scheint die Situation mit Humor zu nehmen. Er versteht, dass es für seine Kinder unangenehm ist, den eigenen Vater in intimen Szenen zu sehen, und respektiert ihre Gefühle. Die Familie hat offenbar einen Weg gefunden, mit dieser besonderen Herausforderung umzugehen – indem sie einfach bestimmte Szenen auslässt oder darüber lacht.



