Stephan Zinner nach Fastenpredigt-Debüt: „Ganz a andere Sportart“ am Nockherberg
Zinner nach Fastenpredigt-Debüt: „Ganz a andere Sportart“

Stephan Zinner nach Fastenpredigt-Debüt: „Ganz a andere Sportart“ am Nockherberg

Nach seiner ersten Starkbierrede als Fastenprediger am Nockherberg wirkt Stephan Zinner deutlich erleichtert – doch auch selbstkritisch. Der Kabarettist debütierte im März 2026 auf der traditionsreichen Bühne und zog nun ein persönliches Fazit. Nervös war er zweifellos, wie auch dem Publikum nicht entging. Am Ende der Rede zeigte er sich sichtbar verschwitzt und gezeichnet von der Anspannung.

Ein spezieller Moment ohne Vergleich

Die Rückmeldungen der Gäste fielen insgesamt sehr positiv aus. Doch wie bewertet Zinner selbst seinen Auftritt? „Das ist schon ein ganz spezieller Moment da oben“, erklärt er. „Das kann man gar nicht vergleichen – auch wenn man vielleicht ein bisschen Bühnenerfahrung hat – die ist da für’n Arsch“, fügt er lachend hinzu. Diese Erfahrung beschreibt er als „ganz a andere Sportart“, die man sich vorher nicht genau vorstellen könne.

Familienfeedback und fehlende Gefühle

Zurückhaltend zeigt sich Zinner bei der Selbstbewertung. „Da gäb’ es natürlich jetzt, wenn man diesen Text hätte, einige Passagen, wo man sagt: Da hätte eine Pause hingehört oder da hab ich mich verhaspelt“, räumt er ein. Besonders bemerkenswert: „Man geht in diesem Raum von der Bühne und hat so gar kein Gefühl. Das ist nicht wie nach einem Konzert oder einem Kabarett.“

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Umso wertvoller war das Feedback aus der Familie. Sein Vater griff zum Handy der Mutter und signalisierte: „Das passt“. Später folgte eine knappe Nachricht der Mutter mit dem einzigen Wort: „passt“.

Keine Tipps und spezielles Publikum

Einen Rat von seiner Vorgängerin Luise Kinseher holte sich Zinner bewusst nicht ab. „Mit der Luise hab ich geratscht, aber eigentlich über andere Sachen – denn der Tipp würde auch nichts bringen“, begründet er. Kinseher bestätigte dies gegenüber Medien.

Das Nockherberg-Publikum habe er nicht anders erwartet, so Zinner. „Ich kenne es ja vom Singspiel – da bist du auf der Bühne und denkst dir ‚was is heid los‘. Ich will es nicht überstrapazieren, aber ja, der Nockherberg ist speziell“.

Definitiv wieder – aber mit neuen Karten

Die Frage nach einer Wiederholung beantwortet Zinner eindeutig: Definitiv ja. Was er sich für ein nächstes Mal mitnimmt? „Ich glaub, am besten nix. Lieber neue gemischte Karten“. Auf die banale Frage, wie es ihm jetzt gehe, antwortet er ausweichend: „Wie’s mir geht, kann ich nicht sagen. Es ist schon eine extrem spezielle Situation. Fragen Sie mich morgen noch mal...“

Insgesamt zeigt sich Stephan Zinner nach diesem Debüt als Fastenprediger zwar von der Einmaligkeit der Situation beeindruckt, aber auch motiviert für mögliche zukünftige Auftritte am traditionsreichen Nockherberg.

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