Marianne Schröter kehrt als Direktorin zu den Franckeschen Stiftungen in Halle zurück
Neue Direktorin der Franckeschen Stiftungen kehrt nach Halle zurück

Marianne Schröter kehrt als Direktorin zu den Franckeschen Stiftungen in Halle zurück

Seit September 2025 hat Marianne Schröter das Amt der Direktorin der Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) inne. Für die gebürtige Hallenserin bedeutet diese Position eine besondere Rückkehr in ihre Heimatstadt, wo sie nun die Geschicke einer der bedeutendsten kulturellen Einrichtungen leitet.

Eine Rückkehr mit persönlicher Verbindung

Marianne Schröter, die vor ihrem Amtsantritt als Vorständin für Kultur, Bildung und Wissenschaft beim Domstift Brandenburg tätig war, blickt auf eine vielseitige Karriere zurück. Von 2013 bis 2023 arbeitete sie als Geschäftsführerin der Leucorea in Wittenberg, wo sie wertvolle Erfahrungen in der Kultur- und Bildungsverwaltung sammelte. Nun kehrt sie mit Freude nach Halle zurück, wie sie in einem aktuellen Gespräch betont.

„Ich bin gerne zurückgekommen“, erklärt Schröter und unterstreicht damit die emotionale Bedeutung dieser Rückkehr. Sie spricht offen über ihre Beziehung zu Halle, die geprägt ist von regelmäßigen Spaziergängen durch die historischen Straßen und einer tiefen Verbundenheit mit der reichen Geschichte der Stadt.

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Die Franckeschen Stiftungen als Weltkulturerbe

Die Franckeschen Stiftungen, die seit 2024 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, stehen unter Schröters Leitung vor neuen Herausforderungen und Chancen. Als Direktorin ist sie nicht nur für die Verwaltung der Stiftungen verantwortlich, sondern auch für die Pflege und Weiterentwicklung dieses kulturellen Erbes. Sie betont die Bedeutung des Geschichtsvereins, der eine zentrale Rolle bei der Bewahrung und Vermittlung der historischen Werte spielt.

Schröter plant, die Stiftungen als lebendigen Ort der Bildung und Kultur zu gestalten, der sowohl für Einheimische als auch für Besucher attraktiv ist. Dabei setzt sie auf eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen und der Gemeinschaft, um die historische Bedeutung der Stiftungen in die Moderne zu tragen.

Perspektiven für die Zukunft

Unter der Führung von Marianne Schröter sollen die Franckeschen Stiftungen weiterhin als Leuchtturm der Kultur und Bildung in Halle strahlen. Sie möchte die digitale Präsenz ausbauen und innovative Projekte initiieren, die das Weltkulturerbe für jüngere Generationen zugänglich machen. Ihre Erfahrungen aus Wittenberg und Brandenburg fließen dabei in die strategische Ausrichtung ein.

Schröter sieht in ihrer neuen Rolle eine große Verantwortung, aber auch eine immense Chance, die Geschichte Halles lebendig zu halten und für die Zukunft zu gestalten. Mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft für kulturelles Erbe ist sie optimistisch, dass die Franckeschen Stiftungen unter ihrer Leitung weiterhin eine bedeutende Rolle in der Region spielen werden.

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