Der Eurovision Song Contest in Wien hat mit dem ersten Halbfinale begonnen und es gab direkt einen Schock: Denn Weltstar Boy George (64) verpasste den Einzug ins große Finale. Für San Marino stand der internationale Superstar auf der Bühne, dennoch reichte es am Ende nicht.
Auftritt von Boy George sorgte für Aufsehen
Beim Halbfinale am Dienstag sorgte der prominente Gast für Aufmerksamkeit. Für San Marino trat die italienische Sängerin Senhit (46) mit dem Song „Superstar“ an und holte sich Unterstützung von Boy George. Der Musiker wurde in den 1980er-Jahren mit seiner Band Culture Club und Songs wie „Do You Really Want To Hurt Me“ oder „Karma Chameleon“ weltbekannt. Für den Briten war es sein ESC-Debüt.
Kurzer Auftritt auf kristallähnlichem Thron
Auf seinen Auftritt mussten die Zuschauer allerdings lange warten: Erst gegen Ende des Liedes erschien der 64-Jährige auf einem kristallähnlichen Thron auf der Bühne und sang gemeinsam mit Senhit einige wenige Zeilen. Insgesamt war Boy George weniger als eine Minute zu sehen. Trotz der Unterstützung des Weltstars konnte sich San Marino nicht für das ESC-Finale qualifizieren.
Gemischte Reaktionen in den sozialen Netzwerken
In den sozialen Netzwerken fielen die Reaktionen sehr unterschiedlich aus. Einige Nutzer feierten den extravaganten Auftritt und bezeichneten ihn als typisch ESC – bunt, schrill und unterhaltsam. Andere zeigten sich deutlich kritischer und bemängelten, dass Boy George kaum Teil der Performance gewesen sei. Manche äußerten sogar Zweifel daran, dass der prominente Gastauftritt San Marino helfen würde – und sie sollten recht behalten.
Diese Länder haben sich für das Finale qualifiziert
Mit dem Start der Halbfinals geht der ESC nun in die entscheidende Phase. Bis zum Finale am Samstag kämpfen die teilnehmenden Länder um die verbleibenden Plätze. Deutschland, Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich sowie Gastgeber Österreich als Gewinnerland von 2025 sind bereits automatisch qualifiziert. Alle anderen Nationen müssen sich in zwei Halbfinalshows durchsetzen. Am Dienstag qualifizierten sich Moldau, Schweden, Kroatien, Griechenland, Finnland, Israel, Belgien, Litauen, Polen und Serbien.



