Joey Kelly enthüllt: Kelly Family verdiente Millionen als Straßenmusiker
Kelly Family: Millionen-Umsätze als Straßenmusiker enthüllt

Joey Kelly packt aus: So viel verdiente die Kelly Family wirklich

In einer bemerkenswert offenen Unterhaltung hat Joey Kelly (53) im Podcast "Des Isses" mit Moderator Max Schradin (47) die finanziellen Geheimnisse der legendären Kelly Family gelüftet. Der Musiker gewährte intime Einblicke in die Einnahmen der Band, die bereits Jahre vor ihrem kommerziellen Durchbruch beträchtliche Summen erwirtschaftete.

Straßenmusik mit Millionen-Umsatz

"Soll ich dir mal ein paar Geschichten erzählen?" – mit dieser einleitenden Frage begann Kelly eine erstaunliche Erzählung über die frühen Jahre der Familie. Entgegen der allgemeinen Annahme waren die Kellys bereits als Straßenmusiker außerordentlich erfolgreich. "Was glaubst du, wie viel wir dort verdient haben?", fragte Kelly den sichtlich überraschten Schradin, der sich als Fan der ersten Stunde outete.

Schradins Schätzung von 5.000 D-Mark an einem guten Samstag ließ Kelly nur grinsen. Diese Summe hätten sie bereits an regnerischen Tagen mit wenig Publikumsverkehr erreicht. An wirklich erfolgreichen Tagen seien es sogar 20.000 bis 30.000 D-Mark gewesen. "Wir haben einen Umsatz gemacht von bis zu 1,4 Millionen D-Mark", verriet der Musiker und öffnete damit das Tor zu weiteren Enthüllungen.

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Schwarzkonto und Münzberge im Hausboot

Kelly ging noch weiter in seinen Offenbarungen: "Und das ist jetzt 'ne Story, die stimmt auch. Heute hau ich alles raus. Ist eh alles verjährt und ich war noch klein: Wir hatten ein Schwarzkonto in der Schweiz. Das ist noch nie erzählt worden." Diese bisher unbekannte Information wirft ein neues Licht auf die finanziellen Strukturen der Band in ihren Anfangsjahren.

Die physische Präsenz ihres Erfolgs beschrieb Kelly anschaulich: "Wir hatten fast zwei Kubik nur an Münzen im Hausboot – über eine Million Mark nur in Münzen. Crazy." Die gelben Postkisten, gefüllt mit Kleingeld, wurden regelmäßig zur Bank gebracht, ein Bild, das die Dimensionen ihrer Einnahmen verdeutlicht.

Kommerzieller Höhepunkt und verschwenderische Exzesse

Der eigentliche kommerzielle Durchbruch kam Mitte der 1990er-Jahre mit dem Album "Over the Hump". Laut Kelly explodierten die Umsätze in dieser Phase auf bis zu 120 Millionen D-Mark. Mit diesem immensen finanziellen Erfolg kamen jedoch auch verschwenderische Ausgaben.

Kelly beschrieb beispielhaft: "Man hat einen Privatjet bestellt für sechs, acht Leute. Und im Endeffekt sind zum Schluss nur zwei Leute geflogen." Solche Entscheidungen kosteten die Familie bis zu 40.000 D-Mark pro Flug. "Also really: Geld verbrannt ohne Ende. Crazy Shit", resümierte der Musiker mit einer Mischung aus Erstaunen und Selbstkritik.

Diese Offenlegungen im Podcast "Des Isses" bieten einen bisher unveröffentlichten Blick hinter die Kulissen einer der erfolgreichsten deutschen Musikfamilien. Joey Kellys Bereitschaft, über finanzielle Höhen und Tiefen zu sprechen, enthüllt nicht nur erstaunliche Zahlen, sondern auch die menschlichen Dimensionen von plötzlichem Reichtum und den damit verbundenen Herausforderungen.

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