Motsi Mabuse: Die Frau hinter der strahlenden TV-Persönlichkeit
Seit 2011 begeistert Motsi Mabuse als Jurorin bei "Let's Dance" das deutsche Publikum mit ihrer mitreißenden Art und ihrem Fachwissen. Auch 2026 ist die ehemalige Profitänzerin wieder fester Bestandteil der erfolgreichen Tanzshow. Doch wer steckt hinter der immer gut gelaunten TV-Persönlichkeit?
Familienleben mit Ehemann Evgenij Voznyuk
Motsi Mabuse ist seit 2017 mit dem Tänzer Evgenij Voznyuk verheiratet. Das Paar führt eine Tochter, die im August 2018 geboren wurde. Die 43-jährige Mutter schützt die Privatsphäre ihrer Tochter konsequent und hat bislang keine Fotos veröffentlicht, die das Gesicht des Mädchens zeigen.
Über ihre Mutterrolle sagte Mabuse 2019 der Zeitschrift "Gala": "Ich wollte einfach nichts falsch machen, weshalb ich auch viel geweint habe. Aber von heute auf morgen ging es dann plötzlich." Mittlerweile habe sie diese Phase überwunden. Ihr Mann beschreibe die Beziehung zwischen Mutter und Tochter humorvoll als "siamesische Zwillinge".
Partnerschaft auf Augenhöhe trotz finanzieller Unterschiede
Seit neun Jahren sind Motsi Mabuse und Evgenij Voznyuk ein Paar. Obwohl Mabuse finanziell deutlich mehr in die Ehe einbringt, betont sie die Gleichberechtigung in ihrer Beziehung. Im Juni 2024 erklärte sie gegenüber "Bild": "Es ist mir wichtig, dass mein Mann bei mir bleibt, weil er mich liebt, nicht weil ich finanziell für ihn sorge."
Voznyuk trägt durch die gemeinsame Führung einer Tanzschule zum Familieneinkommen bei. Mabuse investiert ihr übriges Geld konservativ in Immobilien und ETFs, die von einem Berater überwacht werden.
Persönliche Einblicke und Herausforderungen
Viele Fans wissen nicht, dass Motsi Mabuse bei öffentlichen Auftritten meist Haarverlängerungen oder Perücken trägt. Nur selten zeigt sie sich mit ihrem natürlichen Afro, wie auf einem Instagram-Bild aus dem Jahr 2023 zu sehen war.
Die gebürtige Südafrikanerin stammt aus dem Dörfchen Mankwe und zog mit fünf Jahren nach Pretoria. Obwohl ihr Vater eine Anwaltskanzlei besaß, die sie übernehmen sollte, brach Mabuse ihr Jura-Studium frühzeitig ab, um ihre Tanzkarriere zu verfolgen.
Mit 18 Jahren lernte sie den deutschen Profi-Tänzer Timo Kulczak kennen, mit dem sie nach Aschaffenburg zog und zweimal deutsche Meisterin wurde. 2014 beendete sie ihre Tanzkarriere und trennte sich von Kulczak.
Familiäre Verbindungen und persönliche Kämpfe
Die räumliche Distanz zu ihren Eltern in Südafrika belastet Mabuse. Nach der Geburt ihrer Tochter erhielt sie zwar Unterstützung von ihrer Mutter, diese musste jedoch bald wieder nach Südafrika zurückkehren. Auf Instagram schrieb die Tänzerin: "Sehr weit auseinander zu leben und Visa-Gesetze trennen uns als Familie."
Nach ihrer Schwangerschaft sah sich Mabuse mit Body-Shaming-Kommentaren konfrontiert. Sie kritisierte öffentlich die Diskussion über Schwangerschaftspfunde und bezeichnete solche Kommentare als "traurig und widerlich". Mit Hilfe von Weight Watchers nahm sie anschließend 14 Kilogramm ab.
Heute setzt Mabuse klare Prioritäten: "Mein Kind steht an erster Stelle, ich gehe sehr bewusst mit meiner Zeit um und setze klare Grenzen." Diese Einstellung hilft ihr nicht nur im Familienleben, sondern auch bei ihrer Ernährungsumstellung.



