Nancy Sinatra empört über Trump: „Gotteslästerung!“ für Nutzung von Frank Sinatras „My Way“
Nancy Sinatra: „Gotteslästerung!“ wegen Trump und „My Way“

Nancy Sinatra nennt Trumps Nutzung von „My Way“ eine Gotteslästerung

Die Tochter der Musiklegende Frank Sinatra, Nancy Sinatra (85), hat scharf auf einen Post des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump (79) reagiert. Trump hatte auf seiner Plattform „Truth Social“ ein Video mit Frank Sinatras Welthit „My Way“ geteilt. Für Nancy Sinatra stellt dies einen schwerwiegenden Affront dar, wie sie in einer klaren Stellungnahme betonte.

„Mein Vater hat Trump gehasst“ – eine deutliche Abgrenzung

Ein Nutzer machte Nancy Sinatra auf das Video aufmerksam und wies darauf hin, dass Trump im Widerspruch zu den Werten ihres Vaters stehe. Frank Sinatra war bekannt als Verfechter der Gleichberechtigung und unterstützte die Bürgerrechtsbewegung. Nancy Sinatra antwortete unmissverständlich: „Das ist eine Gotteslästerung.“ Sie erklärte weiter, dass ihr Vater Trump zutiefst abgelehnt habe. „Mach deine Hausaufgaben, bevor du dich lächerlich machst. Mein Vater hat Trump GEHASST“, so ihre deutlichen Worte.

Rechtliche Möglichkeiten sind begrenzt

Rechtlich kann Nancy Sinatra wenig gegen die Nutzung des Songs unternehmen. Sie verwies darauf, dass nur die Verleger hier aktiv werden könnten. Frank Sinatra machte „My Way“ zwar weltberühmt, geschrieben wurde das Lied jedoch nicht von ihm. Es basiert auf dem französischen Chanson „Comme d’habitude“ von Claude François, der 1978 mit nur 39 Jahren an einem Stromschlag in der Badewanne starb. Dessen Erben erhalten jährlich zwischen 3 und 5 Millionen Euro an Tantiemen. Den englischen Text schrieb Paul Anka (84), der ebenfalls eine siebenstellige Summe pro Jahr für den Song einnimmt.

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Nancy Sinatra – eine Ikone mit politischer Stimme

Nancy Sinatra ist selbst eine Legende der Musikwelt. Mit Hits wie „These Boots Are Made for Walkin’“, „Some Velvet Morning“ oder dem James-Bond-Song „You Only Live Twice“ wurde sie zur Ikone der Swinging Sixties. Bis heute meldet sie sich regelmäßig zu politischen Themen zu Wort und positioniert sich klar gegen Trump. Bereits im Dezember kommentierte sie ein Video eines Einsatzes der Einwanderungsbehörde ICE mit den Worten: „Das ist nicht das Amerika meines Vaters. Er wäre am Boden zerstört. Trump liegt in so vieler Hinsicht falsch.“

Trump und Musik – ein wiederkehrendes Streitthema

Dass sich Trump immer wieder ohne Erlaubnis am Liedgut von Musikern bedient, die ihm kritisch gegenüberstehen, sorgt regelmäßig für Konflikte. Bereits Neil Young (80) ging juristisch gegen den ehemaligen Präsidenten vor, und auch die Rolling Stones verbaten sich die Nutzung ihrer Songs. Zuletzt forderte die deutsche Band Alphaville die Löschung eines Videos, in dem Trump ihren Hit „Forever Young“ verwendete. Dieser Fall unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Politikern und Künstlern über die Nutzung von Musikrechten.

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