Emotionales Gedenken: Peter Plate erinnert sich an Rosenstolz-Partnerin AnNa R.
Ein Jahr nach dem tragischen Tod der Rosenstolz-Sängerin AnNa R. hat ihr langjähriger musikalischer Partner Peter Plate ein bewegendes Statement auf Instagram veröffentlicht. Die Frontfrau der erfolgreichen Band wurde im März 2025 im Alter von nur 55 Jahren leblos in ihrer Berliner Wohnung aufgefunden.
„Ich denke oft an AnNa. Wirklich oft“
Mit den einfühlsamen Worten „Vor einem Jahr ist AnNa gestorben“ beginnt Peter Plate seinen emotionalen Post. Der 58-jährige Musiker schreibt weiter: „Heute sind meine Gedanken bei ihrer Familie und bei den Menschen, die sie geliebt haben – und mit ihr eine Freundin verloren haben. Ich denke oft an AnNa. Wirklich oft.“
Plate blickt dabei auf die gemeinsame kreative Zeit zurück und beschreibt besonders die 1990er Jahre als „unfassbar aufregend“. Beide hätten zusammen Zeiten erlebt, „wie man sie sich schöner kaum wünschen kann“.
Die philosophische Frage nach Gerechtigkeit
In seinem Statement stellt Plate die grundlegende Frage, warum manche Menschen sehr alt werden, während andere viel zu früh gehen müssen. Eine Antwort darauf, ob es Gerechtigkeit oder gar einen Sinn gebe, habe er nicht gefunden.
Doch der Musiker ist sich sicher, wie seine verstorbene Partnerin auf diese existenzielle Frage reagiert hätte: „Das Leben fragt dich nicht nach Gerechtigkeit. Es passiert einfach. Also tanz, solange die Musik spielt.“ Diese Berliner Direktheit hätte typisch für AnNa R. gestanden.
Eine erfolgreiche musikalische Karriere
AnNa R. feierte als Frontfrau von Rosenstolz zahlreiche Erfolge:
- Vier Alben erreichten Platz eins der deutschen Charts
- Zu ihren bekanntesten Songs zählen „Ich bin ich“, „Gib mir Sonne“ und „Liebe ist alles“
- Nach der Trennung von Rosenstolz 2012 war sie bei den Bands „Gleis 8“ und „Silly“ aktiv
Ihr Tod am 16. März 2025 hatte die Musikszene und zahlreiche Fans tief erschüttert. Viele errichteten spontan Gedenkorte und brachten die alten Rosenstolz-Hits wieder in die Charts.
Das letzte Soloalbum der Sängerin wurde posthum veröffentlicht und fand großen Anklang bei ihrem treuen Publikum. Peter Plates emotionales Statement zum ersten Todestag zeigt, dass die Verbindung zwischen den beiden Musikern über den Tod hinaus fortbesteht.



