Sarah Connor verarbeitet Ehekrise in neuem Song und spricht über emotionale Offenheit
Die bekannte Sängerin Sarah Connor hat in einem aktuellen Interview mit Apple Music erstmals detailliert über eine vergangene Ehekrise mit ihrem langjährigen Partner Florian Fischer gesprochen. Die 45-jährige Musikerin, die sich sonst eher zurückhaltend zu ihrem Privatleben äußert, verarbeitete diese schwierige Phase in ihrem Song „Zusammen ist man weniger kaputt“.
Emotionale Verarbeitung durch Musik
Connor erklärte, dass sie den Song vor etwa fünf Jahren geschrieben habe, als sie und Fischer durch eine besonders herausfordernde Zeit gingen. „Und das jetzt wieder zu singen ist so krass“, sagte die Sängerin. Die Musik erinnere sie intensiv an den damaligen Schmerz, die Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit während der Ehekrise. „Wie unglücklich ich auch war“, reflektierte Connor, „und wie unglücklich, glaube ich, auch die Situation war für uns und wie schmerzhaft.“
Die Musikerin ist seit 2010 mit Florian Fischer (51) zusammen, der heute auch ihr Manager ist. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder und hat die Krise offenbar überwunden.
Offenheit als emotionale Großzügigkeit
Sarah Connor betonte im Interview, dass sie es für wichtig hält, persönliche Erfahrungen zu teilen. Probleme in der Ehe zu verschweigen, bezeichnete sie als „geizig“. „Das wäre emotional geizig, das nicht zu teilen“, erklärte sie. „Ich weiß, dass es andere Menschen gibt, andere Frauen, andere Paare, die auch dadurch gehen und die genau diesen Moment dann haben.“
Ihre Offenheit sieht sie als Möglichkeit, anderen Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen, dass solche Herausforderungen im Leben vieler Paare vorkommen.
Veröffentlichung auf neuer Album-Edition
Der Song „Zusammen ist man weniger kaputt“ erscheint am kommenden Freitag auf der Limited-Deluxe-Edition ihres Albums „Freigeistin“. Auf dieser Edition ist auch ein weiteres Lied mit dem Titel „Interstellar (Zwischen den Sternen)“ enthalten, das sie gemeinsam mit dem Rapper Sido aufgenommen hat.
Die Veröffentlichung markiert einen persönlichen und künstlerischen Meilenstein für Connor, der nicht nur musikalisch, sondern auch emotional eine tiefe Bedeutung zukommt.



