Sarah Engels: Keine ESC-Siegerin 2026 – Song zu unoriginell
Sarah Engels: Keine ESC-Siegerin 2026

Sarah Engels wird am Samstag nicht zur dritten deutschen ESC-Siegerin nach Nicole und Lena werden. Das steht bereits jetzt fest. Der Titel „Fire“, komponiert von einem Team der Berliner Musikproduktionsfirma Ossia, ist schlicht zu unoriginell.

Warum der Song nicht überzeugt

Beim Eurovision Song Contest kommt es darauf an, aufzufallen – auf allen Ebenen. Die Hälfte der Punkte vergeben 35 Länderjurys, die mit je sieben Musikbranchen-Experten besetzt sind (dieses Jahr erstmals zwei unter 25 Jahren). Sie achten darauf, ob das Lied künstlerisch heraussticht. Mit einem Song, der „I'm on fire“ auf „you're a liar“ reimt, wird man nicht weit kommen. Zudem werden die über 25-jährigen Juroren die Nähe zu „Fuego“ erkennen, mit dem Eleni Foureira 2018 für Zypern den zweiten Platz belegte.

Die Rolle des Publikums

Die andere Hälfte der Punkte kommt vom Fernsehpublikum, das an keine Kriterien gebunden ist. Hier könnte Sarah Engels‘ Fangemeinde helfen: Sie hat mit 1,8 Millionen die meisten Instagram-Follower aller ESC-Acts 2026. Der Haken: Bekannt ist sie nur in Deutschland, etwas in Österreich und der Schweiz. Die in Hürth geborene Sängerin wurde im Casting-TV-Boom groß, 2011 als Kandidatin bei „Deutschland sucht den Superstar“, und vermarktete ihre Ehe mit Pietro Lombardi in der Doku-Soap „Sarah & Pietro“.

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Fazit: Sarah Engels wird nicht gewinnen. Ihr Song ist zu wenig originell, und ihre Bekanntheit reicht nicht über den deutschsprachigen Raum hinaus.

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