Karim Adeyemi (24) bekommt im Kampf um die WM jetzt Rückendeckung vom BVB-Boss persönlich! Während eine Nominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann immer unwahrscheinlicher wird, macht sich Lars Ricken (49) öffentlich für den Dortmund-Star stark.
Ricken: Adeyemi hat eine besondere Waffe
Der BVB-Geschäftsführer sagt auf Nachfrage: „Julian Nagelsmann kennt natürlich seine Schnelligkeit. Und ich glaube: Wenn du 26 Mann mit zur WM nehmen kannst, dann kannst du auch Spezialisten mitnehmen. Spieler, die eine ganz besondere Waffe haben.“ Und genau diese besondere Waffe sieht Ricken bei Adeyemi!
Der BVB-Boss weiter: „Karim hat mit seiner Schnelligkeit natürlich eine herausragende Qualität, die du in einem Turnier immer mal gut gebrauchen kannst.“ Gleichzeitig schiebt Ricken aber auch hinterher: „Ich weiß nicht, was Julians genaue Idee ist – am Ende muss er das verantworten. Wenn es funktioniert, ist alles gut. Wenn nicht, muss er dafür geradestehen.“
Strategische Unterstützung
Hinter der öffentlichen WM-Werbung für seinen Star dürfte auch Strategie stecken. Denn Ricken weiß, dass eine Nicht-Nominierung negativen Einfluss auf Adeyemis Marktwertentwicklung nehmen könnte. Aktuell ist der Dribbler 50 Mio. Euro wert.
Für Adeyemi kommt die Unterstützung zu einem schwierigen Zeitpunkt. Beim 2:0-Sieg in Bremen wollte sich der Offensiv-Star eigentlich noch einmal mit einem starken Auftritt für die WM empfehlen. Erst zuletzt hatte Adeyemi selbst gesagt: „Jetzt die paar Wochen habe ich noch, um mich zu beweisen, dass ich dabei sein kann. Amerika, México und Kanada – das ist schon krank geil.“
Dämpfer in Bremen
Doch an der Weser folgte der nächste Dämpfer! Lange saß Adeyemi nur auf der Bank, lief sich immer wieder warm. Besonders bitter: Rund 15 Minuten vor seiner späteren Einwechslung dachte der Nationalspieler offenbar bereits, dass er ins Spiel kommt. Adeyemi machte sich bereit, lief Richtung Bank – doch Trainer Niko Kovač entschied sich um. Stattdessen brachte er Julian Brandt und Carney Chukwuemeka.
Adeyemi musste wieder umdrehen und weiter warmlaufen. Erst in der 83. Minute durfte er tatsächlich ran. Immerhin setzte er kurz vor Schluss noch ein kleines Ausrufezeichen: Nach seinem Zuspiel traf Yan Couto in der Nachspielzeit zum 2:0-Endstand (90.+3). Zuvor hatte Serhou Guirassy bereits die Führung erzielt (59.).
Trotz der Vorlage bleibt klar: Eine WM-Nominierung wird für Adeyemi immer schwieriger. In den vergangenen Wochen bekam er meist nur wenig Einsatzzeit – und konnte als Joker selten noch entscheidende Impulse setzen.



