1.000-Euro-Prämie: Unternehmerin zeigt, was wirklich nötig wäre
1.000-Euro-Prämie: Unternehmerin rechnet vor

Geht's auch anders? 1.000-Euro-Prämie: Unternehmerin lässt mit Rechnung aufhorchen

Die Preise steigen weiter – nicht nur an der Tankstelle. Zur Entlastung der Bevölkerung plant die Bundesregierung eine Prämie von 1000 Euro. Vor allem bei Unternehmern stößt das auf Kritik. Auch Caroline von Kretschmann rechnet vor, was ihr Unternehmen erwirtschaften müsste, um diese Summe auszahlen zu können.

Die Rechnung der Unternehmerin

Caroline von Kretschmann, Inhaberin eines Hotels in der Region, hat die geplante Prämie genau durchgerechnet. In einem Video erklärt sie, dass ihr Betrieb für jeden Mitarbeiter einen erheblichen Umsatz erzielen müsste, um die 1000 Euro netto auszahlen zu können. Dabei berücksichtigt sie Steuern, Sozialabgaben und andere Kosten. Das Ergebnis: Die tatsächliche Belastung für das Unternehmen liegt weit über der Prämie selbst.

Kritik aus der Wirtschaft

Viele Unternehmen teilen von Kretschmanns Skepsis. Sie zweifeln an der Umsetzbarkeit der Prämie und fordern alternative Entlastungsmaßnahmen. Statt einer einmaligen Zahlung plädieren einige für dauerhafte Steuersenkungen oder eine Senkung der Lohnnebenkosten. Auch die Bürokratie wird kritisiert: Die Auszahlung der Prämie würde zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeuten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Alternativen zur Prämie

Von Kretschmann schlägt vor, die Entlastung direkt über Steuererleichterungen oder eine Senkung der Mehrwertsteuer auf bestimmte Produkte zu erreichen. Ihrer Meinung nach wäre das effizienter und würde die Unternehmen weniger belasten. Ob ihre Vorschläge Gehör finden, bleibt abzuwarten. Mit ihrer Kritik steht die Unternehmerin nicht allein – viele Vertreter der Wirtschaft fordern eine Überarbeitung der Pläne.

Wie sich die Unternehmen im Nordosten positionieren, lesen Sie hier.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration