Extremsportler Arda Saatçi: Vorbild oder Gefahr für Jugend?
Extremsportler Arda Saatçi: Vorbild für Jugend?

Startklar-Newsletter: Taugt dieser Extremsportler zum Vorbild für junge Menschen?

Die Stadtmarathons in Deutschland verzeichnen einen regelrechten Teilnehmerboom. Allein bei den 25- bis 30-Jährigen stieg die Zahl der Anmeldungen im vergangenen Jahr um 30 Prozent. Dieser Trend kommt dem Influencer Arda Saatçi zugute. Der 29-jährige Extremsportler hat auf Plattformen wie Instagram und YouTube 1,2 Millionen Follower. Saatçi lief bereits von Berlin nach New York und entlang der gesamten Küste Japans. Aktuell befindet er sich auf einem 600 Kilometer langen Lauf durch die Wüste Kaliforniens, den er fast ohne Schlaf absolviert.

Mein Kollege Lukas Hildebrand hat Saatçi in den letzten Monaten begleitet – auf einem Berliner Sportplatz, in seinem Fitnessstudio im Villenviertel und auf der FIBO, der weltweit größten Fitnessmesse. Daraus entstand eine lesenswerte Geschichte über einen jungen Mann, der sich nie verziehen hat, kein Fußballprofi geworden zu sein. Sie wirft die Frage auf, wohin der Sog ewiger Selbstoptimierung führt: für ihn selbst und für alle, die ihm zuschauen.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen Markus Sutera, Redakteur des SPIEGEL Start.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Ultraläufer und Influencer Arda Saatçi

Dieser Mann will 14 Marathons am Stück laufen: Arda Saatçi joggt von Berlin nach New York, durch ganz Japan – nun will er 600 Kilometer fast ohne Schlaf durch die kalifornische Wüste rennen. Wer ist der Influencer, dem Hunderttausende junge Menschen beim Laufen zusehen?

Berufseinstieg als Baumpflegerin: Julita Conrad

„Ich muss hundert Prozent bei der Sache sein, sonst wird es gefährlich“, sagt Julita Conrad. Sie kürzt Äste in 20 Meter Höhe und verdient ohne klassische Ausbildung bis zu 5000 Euro im Monat. Hier erzählt sie, wie schnell der Job gefährlich werden kann.

Anwältin Lisa Bohardien: Selbstständig mit 150.000 Euro brutto

„Ich habe schon immer gern logisch gedacht“, sagt Lisa Bohardien. Remote-Arbeit war in der Großkanzlei tabu, also machte sie sich selbstständig und berät deutsche Mandanten überwiegend aus Kapstadt.

Croupier Fabian: Fairness im Spiel

„Wir verkaufen nicht nur Unterhaltung, sondern tragen auch dazu bei, dass Spielen fair bleibt“, erklärt Croupier Fabian.

Bildungskrise: Fast 2,8 Millionen junge Erwachsene ohne Abschluss

Die Wirtschaftskrise schlägt auf die Berufsausbildung durch: 18,8 Prozent der jungen Menschen bleiben ohne Ausbildung. Es fehlt die „Passung“, bemängelt die Bildungsministerin.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration