Am 13. Mai 2026 feierte ganz Sportdeutschland den Trikottag – ein Tag, an dem Fans stolz das Trikot ihres Herzensvereins tragen, auch am Arbeitsplatz. Auch Deutschlands Außenminister Johann Wadephul (63) zeigte auf Instagram deutlich, dass sein Herz für Hertha BSC schlägt. In einem Beitrag im blau-weißen Trikot schrieb Wadephul: „HaHoHe! Als Außenminister repräsentiere ich im Ausland unser ganzes Land – am Trikottag muss ich aber ganz klar Farbe bekennen – für Hertha BSC.“
Herthas Abwehrspieler Toni Leistner (35) ließ es sich nicht nehmen und antwortete Wadephul auf Instagram mit einem Augenzwinkern: „In der Innenverteidigung ist jetzt ein Platz frei für Sie!“ Leistner spielt damit auf seinen bevorstehenden Abschied an: Am kommenden Sonntag wird er in Bielefeld sein letztes Spiel im Hertha-Trikot bestreiten. Sein Abschied ist beschlossene Sache.
Wadephul: Vom Nordlicht zum Hertha-Fan
Seit einem Jahr ist der CDU-Politiker Außenminister. Wadephul stammt aus Husum in Schleswig-Holstein. Wie wird ein Nordlicht zum Hertha-Fan? Er erklärt: „Als ich als Jugendlicher regelmäßig von Schleswig-Holstein nach West-Berlin reiste, wurde meine Liebe zum Verein geboren – und bis heute fühle ich mich als Fan bei der Hertha zu Hause – und sauwohl. Im Stadion und im Verein stehen unsere Gemeinsamkeiten im Mittelpunkt – das ist gelebte Vereinskultur und Gemeinschaft.“
Wadephul ist seit Juni 2021 sogar Vorsitzender des ersten offiziellen Fanclubs von Hertha BSC im Deutschen Bundestag. Er übernahm das Amt von Kai Wegner (53), der seit April 2023 Berlins Regierender Bürgermeister ist. Einmal im Jahr findet ein Treffen mit Herthas Geschäftsführung statt.
Bedeutung des Trikottags für Wadephul
Den bundesweiten Trikottag schloss Wadephul auf Instagram mit den Worten: „Auf unsere Vereinskultur bin ich nicht nur als Herthaner stolz, sondern auch als Außenminister. Die 86.000 Sportvereine in Deutschland sind nicht nur Orte von Sport und Erfolg, sondern auch Orte der Demokratiebildung. Sie fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem sie Regeln und Werte wie Vielfalt, Respekt und Teamplay vorleben. Diese Werte brauchen wir – in diesen Zeiten besonders – im Verein, in unserer Gesellschaft und in der Diplomatie.“



